Irina und Marina Fabrizius - FABRIZIUS2
6. Mai - 8. Juni 2013
Irina and Marina Fabrizius - FABRIZIUS2
May 6 - June 8, 2013
Seit mehr als 25 Jahren sammelt, zeigt und handelt Helmut Reinisch mit österreichischer und internationaler Gegenwartskunst. Neben aktuellen Werken neuer Talente beinhaltet die Sammlung auch teils frühe Arbeiten von Künstlern wie Arnulf Rainer, Hubert Schmalix, Erwin Wurm und Joseph Beuys.

Über formelle Grenzen hinweg beschäftigt sich Reinisch Contemporary mit vermeintlich disparaten Schaffensfeldern und deren Verknüpfungen. Unvermutete Resonanzen zwischen ausgewählten Werken der Malerei, Skulptur, Textilkunst und Fotografie werden mitunter zum Vorschein gebracht und erzeugen Spannung.

Durch Ausstellungen, Künstlerstipendien und interdisziplinäre Projekte ermöglicht Reinisch Contemporary immer wieder Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Künstlern, Sammlern und der Öffentlichkeit.
More than 25 years ago, Helmut Reinisch began to collect, exhibit and trade contemporary Austrian and international art. Alongside works by promising new talents the collection also includes pieces by artists such as Arnulf Rainer, Hubert Schmalix, Erwin Wurm and Joseph Beuys.

Operating across genre boundaries, Reinisch Contemporary explores ostensibly disparate fields of work and the connections between them. From time to time, fields of resonance between selected pieces ranging from fine arts and sculpture to textiles and photography are brought to light.

Through exhibitions, residencies and cross-disciplinary projects at its locations in central Graz and nearby Kalsdorf Castle, Reinisch Contemporary creates links between artists, collectors, experts and the wider public.
Reinisch Contemporary - 12 Seiten Kunst
Helmut Reinisch, Hubert Schmalix und Kurator Günter Holler-Schuster.

Josef Sulek
wurde am 06.04.1958 in Turcianske Teplice, in der heutigen Slowakei, geboren.
Lebt und arbeitet in Markt Neuhodis, Burgenland

Slovak
Born 1958
Lives and works in Markt Neuhodis

Josef Sulek 1 Josef Sulek 2 Josef Sulek 3 Josef Sulek 4 Josef Sulek 5 Josef Sulek 6 Josef Sulek 7 Josef Sulek 8 Josef Sulek 9
Josef Sulek 10
Josef Sulek 10
Ausstellung Schloss Kalsdorf:
Bitte nicht Füttern 2008, Eröffnung Dr. Hannes Androsch
Exhibition Kalsdorf Castle:
Please do not feed 2008, Opening Dr. Hannes Androsch

Österreichischer Künstler
Geboren 1959
Lebt und arbeitet in Wien

Austrian
Born 1959
Lives and works in Vienna

Herbert Brandl 1
Herbert Brandl 1
Herbert Brandl 2 Herbert Brandl 3
Herbert Brandl 2 Herbert Brandl 3
Herbert Brandl 4
Herbert Brandl 4
Herbert Brandl 5
Herbert Brandl 5
Herbert Brandl 6
Herbert Brandl 6
Ausstellung Schloss Kalsdorf: Herbert Brandl 2003 Exhibition Kalsdorf Castle: Herbert Brandl 2003
Herbert Brandl 7
Herbert Brandl 7
Ausstellung Schloss Kalsdorf: ROT 2011 Exhibition Kalsdorf Castle: RED 2011
Herbert Brandl 8
Ausstellung Schloss Kalsdorf: Herbert Brandl 2003 Exhibition Kalsdorf Castle: Herbert Brandl 2003

Österreichischer Künstler
Geboren 1948
Lebt und arbeitet in Köln
und Burgau

Austrian
Born 1948
Lives and works in Cologne
and Burgau

Thomas Stimm 1 Thomas Stimm 2 Thomas Stimm 3 Thomas Stimm 4
Thomas Stimm 5
Thomas Stimm 5
Thomas Stimm 6
Thomas Stimm 6
Thomas Stimm 7

Deutscher Künstler
Geboren 1966
Lebt und arbeitet in Waldhausen

German
Born 1966
Lives and works in Waldhausen

Max Boehme 1
Max Boehme 1
Max Boehme 2
Max Boehme 2
Ausstellung Schloss Kalsdorf: Trypticha 2002 Exhibition Kalsdorf Castle: Trypticha 2002
Max Boehme 3
Max Boehme 3
Ausstellung Schloss Kalsdorf: 2010 Exhibition Kalsdorf Castle: 2010
Max Boehme 4
Max Boehme 4
Max Boehme 5
Max Boehme 5
Max Boehme 6

Österreichischer Künstler
1947 - Juli 2012

Austrian
1947 - July 2012

Franz West 1
Franz West 2
Zitat Quote
Es ist nicht wichtig, wie Kunst aussieht, sondern wie man sie einsetzt. It doesn't matter what the art looks like but how it's used.
Franz West 3
Ausstellung Schloss Kalsdorf: ROT 2011 Exhibition Kalsdorf Castle: RED 2011

Holländische Künstlerin
Lebt und arbeitet in Nijmegen

Dutch Artist

Lives and works in Nijmegen

Magriet Smulders 3
Magriet Smulders 3
Magriet Smulders 2
Magriet Smulders 2
Magriet Smulders 1

Österreichischer Künstler
Geboren 1977
Lebt und arbeitet in New York

Austrian
Born 1977
Lives and works in New York

Martin Roth 1
Martin Roth 2
Martin Roth 1
Martin Roth 2
Ausstellung Schloss Kalsdorf & Graz: SECOND NATURE 2012 Exhibition Kalsdorf Castle & Graz: SECOND NATURE 2012

Österreichischer Künstler
Geboren 1952
Lebt und arbeitet in Los Angeles
und Wien

Austrian
Born 1952
Lives and works in Los Angeles
and Vienna

Hubert Schmalix 1
Hubert Schmalix 2
Hubert Schmalix: Winterreise, 6. - 22. Februar 2012 Hubert Schmalix: Winter Journey, 6. - 22. February 2012
Hubert Schmalix 3
Hubert Schmalix 3
Ausstellung Schloss Kalsdorf: 2007 Exhibition Kalsdorf Castle: 2007
Hubert Schmalix 4
Hubert Schmalix 4
Ausstellung Schloss Kalsdorf: 2002 Exhibition Kalsdorf Castle: 2002
Hubert Schmalix 5
Hubert Schmalix 5
Ausstellung Schloss Kalsdorf: 2010 Exhibition Kalsdorf Castle: 2010
Hubert Schmalix 6
Hubert Schmalix 6
Ausstellung Schloss Kalsdorf: 2010 Exhibition Kalsdorf Castle: 2010
Hubert Schmalix 7
Ausstellung Schloss Kalsdorf: 2002 Exhibition Kalsdorf Castle: 2002
Video Clip
Player
ORF Steiermark Heute Beitrag zur Ausstellungseröffnung von Hubert Schmalix ORF Steiermark Heute Clip, exhibition opening Hubert Schmalix

Deutscher Künstler
1953 - 1997

German
1953 - 1997

Zitat Quote
Ein guter Künstler hat weniger Zeit als Ideen. A good artist has less time than ideas.
Ich gebe allerdings zu, ich mache auch kleine Bilder, die richtig scheißgut nach "Übers-Wohnzimmersofa-Hängen" aussehen, damit ich meine Küche bezahlen kann. Admittedly, I also make small paintings that really have this goddamn "hang-above-the-living-room-couch" look, so I can pay for my kitchen.
Martin Kippenberger 1
Ausstellung Schloss Kalsdorf: Malerei 2007 Exhibition Kalsdorf Castle: Painting 2007

Österreichischer Künstler
Geboren 1971
Lebt und arbeitet in Graz

Austrian
Born 1971
Lives and works in Graz

Christian Kri Kammerhofer 1
Christian Kri Kammerhofer 1
Ausstellung Schloss Kalsdorf: ROT 2011 Exhibition Kalsdorf Castle: RED 2011
Christian Kri Kammerhofer 2
Christian Kri Kammerhofer 2
Ausstellung Schloss Kalsdorf: ROT 2011 Exhibition Kalsdorf Castle: RED 2011
Christian Kri Kammerhofer 3
Christian Kri Kammerhofer 3
Christian Kri Kammerhofer 4
Christian Kri Kammerhofer 4
Christian Kri Kammerhofer 5

Österreichischer Künstler
Geboren 1929
Lebt und arbeitet in Wien, Oberösterreich,
Bayern und Teneriffa.

Austrian
Born 1929
Lives and works in Vienna, Upper Austria,
Bavaria and Tenerife.

Arnulf Rainer 1
Arnulf Rainer 1
Arnulf Rainer 2
Zitat Quote
Als Pionier muss man der Kunst permanent Grenzgebiete einverleiben. Nach einer Anzahl von Jahren bekommt das dann von selbst Schönheit. As a pioneer one must constantly assimilate border areas into one's art. After a number of years it will gain beauty spontaneously, of its own accord.
Arnulf Rainer 2

Österreichischer Künstler
Geboren 1951
Lebt und arbeitet in Wien

Austrian
Born 1951
Lives and works in Vienna

Erwin Bohatsch 1 Erwin Bohatsch 2
Erwin Bohatsch 1 Erwin Bohatsch 2
Erwin Bohatsch 3
Erwin Bohatsch 3
Erwin Bohatsch 4

Österreichischer Künstler
Geboren 1962
Lebt und arbeitet in München

Austrian
Born 1962
Lives and works in Munich

Anton Petz 1 Anton Petz 2 Anton Petz 3
Anton Petz 1 Anton Petz 2 Anton Petz 3
Anton Petz 4 Anton Petz 5 Anton Petz 6
Anton Petz 4 Anton Petz 5 Anton Petz 6
Anton Petz 7
Anton Petz 7
Ausstellung Schloss Kalsdorf: Malerei 2007 Exhibition Kalsdorf Castle: Painting 2007
Anton Petz 8

Österreichischer Künstler
Geboren 1962
Lebt und arbeitet in Wien

Austrian
Born 1962
Lives and works in Vienna

Michael Kienzer 1
Michael Kienzer 1
Ausstellung Schloss Kalsdorf: ROT 2011 Exhibition Kalsdorf Castle: RED 2011
Michael Kienzer 2
Michael Kienzer 2
Michael Kienzer 3
Michael Kienzer 3
Michael Kienzer 4
Michael Kienzer 4
Ausstellung Schloss Kalsdorf: Skulptur 2007 Exhibition Kalsdorf Castle: Sculptures 2007
Zitat Quote
Für mich wird Kunst dann interessant, wenn sie die Spannungen zwischen den Kräften die eine Arbeit konstituieren, spürbar macht. For me, art becomes interesting when it makes palpable the tensions between the forces that constitute an artwork.
Michael Kienzer 5

Österreichischer Künstler
Geboren 1968
Lebt und arbeitet in Wien

Austrian
Born 1968
Lives and works in Vienna

Stefan Osterider 1
Stefan Osterider 1
Stefan Osterider 2
Stefan Osterider 2
Stefan Osterider 3
Stefan Osterider 3
Stefan Osterider 4
Stefan Osterider 4
Stefan Osterider 6
Stefan Osterider 6
Stefan Osterider 5
Ausstellung Flatland 27. Februar - 14. März 2012 Exhibition Flatland 27 February - 14 March 2012

Österreichischer Künstler
Geboren 1954
Lebt und arbeitet in Wien
und Limburg

Austrian
Born 1954
Lives and works in Vienna
and Limburg

Erwin Wurm 1
Erwin Wurm 2
Ausstellung Schloss Kalsdorf: Skulptur 2007 Exhibition Kalsdorf Castle: Sculptures 2007
Reinisch Contemporary - 12 Seiten Kunst
Aktuelle Veranstaltung  Current exhibition 
Irina und Marina Fabrizius - FABRIZIUS2

6. Mai - 8. Juni 2013
Eröffnung am 6. Mai 2013, 19:00 Uhr

Der Transformationsvorgang von tatsächlicher Realität ins Bild wird im malerischen Werk der Schwestern Fabrizius eindrucksvoll sichtbar. Licht in natürlicher Form als Projektionsbild am Himmel ist dabei als Ausgangspunkt entscheidend. In der Ausschnitthaftigkeit und der scheinbar materiellen Unentschiedenheit zwischen Malerei und Fotografie entsteht das Bild, das plötzlich nur mehr eine Erinnerung an den ursprünglichen Sinnzusammenhang der tatsächlichen Naturerscheinung ist. Fabrizius2 scheinen uns mitteilen zu wollen, dass unser Naturverständnis von der Vorstellung einer Bildrealität bestimmt ist und wir uns nicht zuletzt deswegen, auch die Natur als Bild zurichten. Damit wird sie erfassbar, kategorisierbar und als Lebens- und Erholungsraum erfahrbar.

Günther Holler-Schuster
Irina and Marina Fabrizius - FABRIZIUS2

May 6 - June 8, 2013
Opening: May 6 2013, 19.00

This process of transformation from actual reality into painting becomes impressively visible in the work of the Fabrizius sisters. Light in its natural form as a projection in the sky serves as a point of departure here. The image, which is suddenly just a memory of the original sensory context of the actual natural phenomenon, arises from the fragmentary nature and the seemingly immaterial indecisiveness between painting and photography. Fabrizius2 appear to want to convey to us that our understanding of nature is determined by a conception of a pictorial reality on the basis of which we adjust nature into an image. Thereby it becomes a space that can be ascertained, categorised and experienced as a space of life and recreation.

Günther Holler-Schuster

Fabrizius2 1
Fabrizius2 2
Hans Kupelwieser - REFLEXIONEN  Hans Kupelwieser - REFLEXIONEN 
Hans Kupelwieser - REFLEXIONEN
25. 02. 2013 - 23. 03. 2013
Eröffnung am 25. 02. 2013, 19.00 Uhr
Spiegel und Teppiche haben neben ihrer Funktion als prunkvolle Ausstattung von Räumen, zahlreiche weitere Bedeutungen. Sie stehen selbst in engem Bezug zum Raum. Der Teppich ist letztlich eine Imagination von Raum - Gebetsraum, Lebensraum, Innenraum, Außenraum. Er stellt eine frühe Form der virtuellen Realität dar. Ebenso der Spiegel, als eines der frühesten Bilder, wie der Schatten nicht von Menschenhand gemacht, sondern bereits in der Natur vorhanden, gibt er seine Umgebung wieder und erzeugt so eine Art virtuelle Realität.
Hans Kupelwieser, dessen Werk grundsätzlich zwischen der realen Welt des Materials, der Skulptur und der illusionistischen Welt der Fotografie, des Bildes angesiedelt ist, versucht in dieser Ausstellung die antiken Teppiche und den Spiegel in der Fotografie zu verbinden. Die spiegelnden Skulpturen verzerren durch ihre unregelmäßigen Oberflächen die Umgebung und erzeugen dadurch neue verzerrte bzw. segmentierte Raumstrukturen. Man kann sagen, dass hier auf analoge Weise virtuelle Ebenen im realen Raum entstehen. Plötzlich hat man es neben der kunsthandwerklichen, der skulpturalen und der fotografischen Ebene, eminent mit Architekturfragen zu tun. Zugleich verdichten sich in Kupelwiesers Installation hier scheinbare Gegensätze wie Bild, Objekt, Kunsthandwerk und Architektur zu einer Einheit, die sich wiederum sowohl als Bild, als Skulptur aber auch als architektonisches Problem lesen ließe.
Die Installation von Hans Kupelwieser besteht aus zwei Skulpturen mit spiegelnden unregelmäßig zerknitterten Oberflächen, aus hochwertigen antiken Teppichen und aus Fotografien. Der Künstler interveniert hier, wie an anderen Orten zuvor schon, direkt in seine Umgebung und lässt diese gleichsam Teil seines künstlerischen Kalküls werden. Die Rezeption ist unterschiedlich vorstellbar. Es kommt auf den Standpunkt an - ist es Fotografie, Bildhauerei, Architektur, Installationskunst und ist das nicht auch mit der Vorstellung und der Funktion des Teppichs vereinbar. Ein höchst komplexes Gedankenspiel wird hier mit scheinbar einfachen Mitteln erzeugt - ein Labor der Wahrnehmung.
Günther Holler-Schuster
Hans Kupelwieser - REFLECTIONS

February 25 - March 23 2013
Opening: Feb. 25 2013, 19.00

Mirrors and carpets have numerous significations apart from their function as magnificent room interiors. They themselves are in close relation to the room. The carpet is, in the end, an imagination of space - space for prayer and life; space within and without. It represents an early form of virtual reality. As does the mirror, one of the earliest images, which, like the shadow, was not manmade but already present in nature. It depicts its surroundings and in doing so creates a kind of virtual reality.

Hans Kupelwieser's work, as a matter of principle, resides between the real world of the material and the sculpture, and the illusionistic world of photography and the image. In this exhibition, Kupelwieser attempts to fuse antique carpets and mirrors in photography. The specular sculptures, with their uneven surfaces, distort the surroundings and create new, warped, or rather segmented, spatial structures. One could describe this as an analogue process giving rise to virtual spheres in real space. Suddenly, one is dealing not just with layers of craftwork, sculpture and photography, but also of architecture. Simultaneously, Kupelwieser's installations consolidate ostensible contradictions into a unit, which in turn could be read as image or sculpture but also as an architectural problem.

Hans Kupelwieser's installation consists of two sculptures with reflective, irregularly crinkled surfaces, of antique carpets and of photographs. Here, as in other places before, the artist intervenes directly in his surroundings, allowing them to become part of his artistic calculus. Its reception can be imagined in different ways. It depends on the viewpoint - is it photography, sculpture, architecture, installation art, and is it not also compatible with the conception and function of a carpet? A highly complex intellectual game is created with seemingly simple means here - a laboratory of perception.
Günther Holler-Schuster

Hans Kupelwieser 1
Kupelwieser 1
Kupelwieser 2
Kupelwieser 3
Kupelwieser 4
HUBERT SCHMALIX
- Farbregen im Bambuswald  
HUBERT SCHMALIX
- Farbregen im Bambuswald 
HUBERT SCHMALIX - Farbregen im Bambuswald

19. 12. 2012 - 1. 02. 2013
Eröffnung am 19. 12. 2012, 19.30 Uhr


Neueste Bilder von Hubert Schmalix anlässlich seines Sechzigsten Geburtstages in der Galerie Reinisch Contemporary

Bevor ihr einen Bambus malt, muss er erst in eurem Innersten sprießen. Erst dann, mit dem Pinsel in der Hand und mit konzentriertem Blick, entsteht vor euren Augen die Vision. Diese Vision müsst ihr mit dem Pinsel erfassen, denn sie kann ebenso plötzlich verschwinden wie der Hase beim Anmarsch des Jägers.
Su Dongpo (1037-1101)
HUBERT SCHMALIX - Farbregen im Bambuswald

December 19 - February 1 2013
Opening: Dec. 19 2012, 19.30


Neueste Bilder von Hubert Schmalix anlässlich seines Sechzigsten Geburtstages in der Galerie Reinisch Contemporary

Bevor ihr einen Bambus malt, muss er erst in eurem Innersten sprießen. Erst dann, mit dem Pinsel in der Hand und mit konzentriertem Blick, entsteht vor euren Augen die Vision. Diese Vision müsst ihr mit dem Pinsel erfassen, denn sie kann ebenso plötzlich verschwinden wie der Hase beim Anmarsch des Jägers.
Su Dongpo (1037-1101)

Farbregen 5
Farbregen 4
Farbregen 2
Farbregen 1
Farbregen 3
CONTEMPORARY STILL LIFE  CONTEMPORARY STILL LIFE 
CONTEMPORARY STILL LIFE
15. Oktober - 10. November 2012

Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Seiichi Furuya, Robert van der Hilst, Christian KRI Kammerhofer, Rudi Molacek, Fritz Panzer, Anton Petz, Gerwald Rockenschaub, Hubert Schmalix, Maria Serebriakova, Margriet Smulders, Tjalf Sparnaay

Seit jeher werden Stillleben in ihrer Huldigung des Profanen und Genüsslichen als eine Schnittstelle von Kunst und Leben gesehen. Dem Alltäglichen wird eine ästhetische Ebene zuerkannt, die nicht selten die Darstellung der Zeit und insbesondere deren Vergänglichkeit mit einschließt.
In der Kunstgeschichte häufig geschmäht ob ihrer scheinbaren Abkehr von jedem intellektuellen Anspruch, wurde diese Gattung gerade deshalb im 19. Jahrhundert begeistert von jenen Künstlern wiederentdeckt, die sich vom steifen Diktat der Akademien abgrenzen wollten. Als im 20. Jahrhundert die Möglichkeiten des Tafelbildes den künstlerischen Ansprüchen nicht mehr genügten, erweiterte die Entwicklung der Objektkunst die Rezeption des Stilllebens um den Aspekt der haptischen Erfahrbarkeit. Die aktuelle Vielfalt in der Kunst bietet ein weites Spektrum an Medien. So ist manch prächtiges Ölbild tatsächlich eine Fotografie und zarte Grafiken werden zu Objekten, sinnliche Naturdarstellungen entpuppen sich in einer adaptierten Form des Nature Morte als treffsichere Kritik an der menschlichen Destruktion und konkret technoide Kompositionen zeugen nur mehr von der Erinnerung eines Objektarrangements oder seiner Transformation.
Die gegenwärtige Auseinandersetzung auf diesem Gebiet reicht, von der Darstellung gefangenen Lebens - ganz im Sinne der Zeit und ihres Fortschreitens - über die sinnliche Adaption bekannter Werke bis hin zur Aufwertung von Abfall als Glorifizierung des Profanen, weit über die allgemein konditionierte Vorstellung des Stilllebens hinaus. Diese Ausstellung beschäftigt sich mit den Möglichkeiten zeitgenössischer Ausdrucksformen auf diesem Gebiet und zeigt anhand von Beispielen aus Österreich, Deutschland, der Niederlande, Frankreich und China auf welche Weise die Begrifflichkeit dieser Gattung für aktuelle künstlerische Fragen adaptiert wird.
Manuela Schlossinger
CONTEMPORARY STILL LIFE
October 15 - November 10 2012

Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Seiichi Furuya, Robert van der Hilst, Christian KRI Kammerhofer, Rudi Molacek, Fritz Panzer, Anton Petz, Gerwald Rockenschaub, Hubert Schmalix, Maria Serebriakova, Margriet Smulders, Tjalf Sparnaay

With its obeisance to the profane and pleasurable, the still life has always been seen as an interface between art and life. The mundane is imbued with an aesthetic dimension, which often encompasses the representation of time and its transience.
Often reviled by art history due to its seeming renunciation of intellectual rigour. For that precise reason, artists who wanted to delineate themselves from the stiff dictate of the academy rediscovered the still life in the 19th century. When the scope of panel painting became inadequate for the artistic demands of the 20th century, the development of constructive art expanded the domain of the still life to include haptic experience. The current diversity in art provides a broad spectrum of media: many a glorious oil painting is actually a photograph and tender graphics become objects; sensual representations of nature turn out to be adapted forms of Nature Morte as an unerring critique of human destruction and concrete technoid compositions are nothing but remnants of a memory of an arrangement of objects and its transformation.
Contemporary debates in this field reach far beyond the commonly conditioned conception of the genre, from the representation of caged life - very much in terms of time and its passage - via the sensual adaptation of well-known works, to the revaluation of waste as a glorification of the profane. This exhibition explores the possibilities of contemporary forms of expression in this field using examples from Austria, Germany, the Netherlands, France and China to show the ways in which the concept of the still life is being adapted for current artistic enquiries.
Manuela Schlossinger

VanderHilst 1
Rockenschaub
Die Vielfalt des Allernotwendigsten
- Erwin Bohatsch 
Die Vielfalt des Allernotwendigsten
- Erwin Bohatsch 
Erwin Bohatsch - Die Vielfalt des Allernotwendigsten
24. September - 13. Oktober 2012

Die Vielfalt des Allernotwendigsten
Erwin Bohatsch hat sich sicher aus dem Begriffszusammenhang "Neue Malerei", der in den 1980er Jahren für eine neue Hinwendung zur Sinnlichkeit innerhalb der Malerei und der Kunst allgemein in Österreich geprägt wurde am schnellsten entfernt. Seine Kollegen sind dem mehr oder weniger bis heute verpflichtet geblieben. Die anfängliche Erzählfreude und gegenständliche Darstellungsweise von Resten archaischer und scheinbar entlegener Mythologien hat Bohatsch bald abgelegt und ist in eine analytische Auseinandersetzung mit der abstrakten Malerei eingetreten, die ihn zu einem der radikalsten Vertreter innerhalb dieses Mediums hierzulande werden ließ.
Erwin Bohatschs neueste Arbeiten sind von einem Ringen um das Allernotwendigste innerhalb der Malerei gekennzeichnet. Die Reduktion, sowohl des Materials als auch der farblichen Vielfalt, kennzeichnen seinen Weg entlang einer Linie, die handwerkliches Anstreichen von künstlerischem Ausdruck trennt. Die minimal, meist auf nichtgrundierte Leinwand aufgebrachte Farbsubstanz (meist schwarz) erweckt den Eindruck des Nebenproduktes bzw. des Primären. Erst der kulturelle Kontext der Malerei lässt das Gesehene zum spannungsreichen Versuch werden, die Malerei soweit zurückzunehmen, dass sie zur eigenen Erinnerung wird. Die Reste von Malerei auf der Leinwand, die wie das Resultat vom Arbeiten mit Schablonen anmuten, zeugen von der Prozesshaftigkeit des Mediums, aber auch von den Bemühungen des Künstlers, dieses vom Pathos zu befreien, das es letztlich immer wieder zum eigenen Ende hinführt.
Erwin Bohatsch geht in seinen neuesten Arbeiten radikaler vor als je zuvor. Der Zusammenhang zwischen visuellen Resten und einer kulturellen Prägung, die diese in den formalen Kanon aufnimmt, ist hier besonders spürbar. Er scheint dem Publikum mitteilen zu wollen, dass es letztlich auch an ihm liegt, was als Malerei noch wahrgenommen werden kann. Dadurch, dass aber jeder formale Schritt auf der Leinwand eine exakte Überlegung und Reflexion des Künstlers als Ausgangspunkt hat, ist Bohatschs Vorgehen konzeptuell und in hohem Maße sinnlich erfassbar zugleich. Der kulinarische Aspekt der Malerei wird hier weder angestrebt noch um jeden Preis vermieden. Er kann aber vom Betrachter, je nach eigener visueller Prägung, vom sachlich-handwerklichen zum sensibel- ästhetische transformiert werden.
Günther Holler-Schuster
Erwin Bohatsch - Die Vielfalt des Allernotwendigsten
September 24 - August 13 2012

Die Vielfalt des Allernotwendigsten
Erwin Bohatsch hat sich sicher aus dem Begriffszusammenhang "Neue Malerei", der in den 1980er Jahren für eine neue Hinwendung zur Sinnlichkeit innerhalb der Malerei und der Kunst allgemein in Österreich geprägt wurde am schnellsten entfernt. Seine Kollegen sind dem mehr oder weniger bis heute verpflichtet geblieben. Die anfängliche Erzählfreude und gegenständliche Darstellungsweise von Resten archaischer und scheinbar entlegener Mythologien hat Bohatsch bald abgelegt und ist in eine analytische Auseinandersetzung mit der abstrakten Malerei eingetreten, die ihn zu einem der radikalsten Vertreter innerhalb dieses Mediums hierzulande werden ließ.
Erwin Bohatschs neueste Arbeiten sind von einem Ringen um das Allernotwendigste innerhalb der Malerei gekennzeichnet. Die Reduktion, sowohl des Materials als auch der farblichen Vielfalt, kennzeichnen seinen Weg entlang einer Linie, die handwerkliches Anstreichen von künstlerischem Ausdruck trennt. Die minimal, meist auf nichtgrundierte Leinwand aufgebrachte Farbsubstanz (meist schwarz) erweckt den Eindruck des Nebenproduktes bzw. des Primären. Erst der kulturelle Kontext der Malerei lässt das Gesehene zum spannungsreichen Versuch werden, die Malerei soweit zurückzunehmen, dass sie zur eigenen Erinnerung wird. Die Reste von Malerei auf der Leinwand, die wie das Resultat vom Arbeiten mit Schablonen anmuten, zeugen von der Prozesshaftigkeit des Mediums, aber auch von den Bemühungen des Künstlers, dieses vom Pathos zu befreien, das es letztlich immer wieder zum eigenen Ende hinführt.
Erwin Bohatsch geht in seinen neuesten Arbeiten radikaler vor als je zuvor. Der Zusammenhang zwischen visuellen Resten und einer kulturellen Prägung, die diese in den formalen Kanon aufnimmt, ist hier besonders spürbar. Er scheint dem Publikum mitteilen zu wollen, dass es letztlich auch an ihm liegt, was als Malerei noch wahrgenommen werden kann. Dadurch, dass aber jeder formale Schritt auf der Leinwand eine exakte Überlegung und Reflexion des Künstlers als Ausgangspunkt hat, ist Bohatschs Vorgehen konzeptuell und in hohem Maße sinnlich erfassbar zugleich. Der kulinarische Aspekt der Malerei wird hier weder angestrebt noch um jeden Preis vermieden. Er kann aber vom Betrachter, je nach eigener visueller Prägung, vom sachlich-handwerklichen zum sensibel- ästhetische transformiert werden.
Günther Holler-Schuster

Bohatsch 1
COLOROPHIL  COLOROPHIL 
COLOROPHIL
GLETSCHERWEISSBERGSEETÜRKIS-
NACHTBLAU
20. Juli - 11. August 2012

Sich in den heißen Monaten mit kühlen Farben zu umgeben ist nicht nur in Mitteleuropa üblich, um der Hitze entgegenzuwirken. Dabei spielt die Farbpsychologie eine wichtige Rolle. Blau steht für Luft und Wasser, Kühle und Ferne, schafft Raum und Perspektive - was in Europa schon die Maler der Renaissance zu nutzen wussten. Grün ist die Farbe der Mitte, Natur und Ausgeglichenheit und gilt in Wüstengebieten als heilige Farbe. Weiß ist die Summe aller Farben, steht für Licht und Reinheit und hat gemeinsam mit Grün und Blau eine erfrischende Wirkung. Türkis, die Mischung von Grün und Blau, gilt als Sinnbild von Bergseen und Gletschereis und wird als kälteste Farbe wahrgenommen. Nicht nur die europäischen Künstler, auch die Nomaden des Orients wussten die Wirkung von Farben intuitiv einzusetzen, um so während der heißen Sommermonate ihren Zelten „Abkühlung“ zu verschaffen ...
COLOROPHIL
GLACIERWHITEMOUNTAINLAKETURQUOISE-
NIGHTBLUE
July 20 - August 11 2012

To surround oneself with cool colours during the hot months is a common practice to counteract the heat, not just in central Europe. Like European artists, Oriental nomads intuitively knew how to utilise colour effects in their textiles to 'cool down' their tents during the summer. Colour psychology plays a central role in this context. Blue, for example, is associated with air and water, the expanse of the summer sky and the unfathomable depths of the sea. It stands for coldness and distance, creates space and perspective - an effect, which was familiar to European Renaissance painters and which animated Post-Impressionist artists to create remarkable shades of light. Green is the colour of the centre and of equilibrium, of nature. In desert regions it is associated with fertility, affluence and life - a holy colour - since green is no matter of course in a sun-scorched landscape. White is the sum of all colours, stands for light and purity, and has a refreshing and soothing function, especially in combination with green and blue. Turquoise, the fusion of these colours, epitomises oceanic and glacial ice, and is psychologically perceived as the coolest colour. In terms of colour and design vocabularies, the hues of life mostly developed according to regional presets and climatic conditions - defining factors, which has shaped artistic practice across all periods and regions.

Colorophil 1
Colorophil 1
Colorophil 2
Colorophil 3
Colorophil 4
PHALLOBST  WINDPHALL 
Anton Petz, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Thomas Stimm
PHALLOBST
25. Juni - 14. Juli 2012

Vom Garten der Hesperiden mit jenen goldenen Äpfeln, die Unsterblichkeit verheißen, gehütet von betörenden Nymphen wurde schon in der Antike geträumt. Im Paradies war es ebenso die Frucht, die mit dem Versprechen allumfassender Erkenntnis lockte und die Kelten wieder glaubten an die mystisch kraftspendenden Früchte der Insel Avalon mit ihren blühenden Gärten. Von Beginn der bewussten Formgebung an waren der menschliche Körper und die haptische Erfahrung desselben Inhalt unzähliger Manifestationen der Kult- und Kunstgeschichte. Parallel dazu wurden die Ergebnisse pflanzlichen Wachstums mit Fruchtbarkeit und Versuchung in Verbindung gebracht. Die Aspekte des Überflusses, der Lust und Leidenschaft, der Opulenz in Farbe und Form vereinen - in individuellen Ausprägungen plastischer Arbeiten - Josef Sulek, Thomas Stimm, Anton Petz und Christian Kri Kammerhofer in einer Ausstellung, die sich mit Teilbereichen der menschlichen Sehnsüchte beschäftigt. Von direkt erotischer Formensprache über subtil ästhetische Anspielungen in Farbgebung und Inhalt bis hin zu beißender Ironie verbinden sich die Arbeiten der vier Künstler zu einem spannenden Konglomerat, welches den Betrachter auf ein sinnliches Erlebnis einlädt.
Anton Petz, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Thomas Stimm
WINDPHALL
June 25 - July 14 2012

The human need for sensuality, passion and opulence is at the centre of Reinisch Contemporary's first exhibition focusing purely on sculpture. Ranging from sardonic to archaic, WINDPHALL (German title: PHALLOBST) presents handpicked works by Josef Sulek, Thomas Stimm, Anton Petz und Christian Kri Kammerhofer. Each of them deals with subjects of lust, temptation and longing in their own distinctive ways. Co-Curators Gerlinde Schiestl and Manuela Schlossinger about WINDPHALL: "From the beginning of conscious moulding techniques, the human body and the haptic experience of it, have been the subject of innumerable manifestations of cultic and cultural history. In parallel, the outcomes of plant growth were linked to fertility and temptation." Through colour, shape and material, the sculptures featured in WINDPHALL radiate signals of seduction, both obvious and covert. Through symbolism, humour and conceptualisation, they tempt the audience to recognise echoes of themselves. After all, the objects on show evolve around enduring questions which humankind has faced ever since the Stone Age and the answering of which has given rise to a constellation of myths and symbols: golden apples of biblical immortality; enchanting nymphs of antiquity; fortifying fruit of the Celtic island of Avalon. Schiestl and Schlossinger add: "Ranging from overtly erotic design vocabularies and subtle aesthetic allusions in colour and content to caustic irony, the works of these four artists combine to form an exciting conglomerate, which invites the observer to a sensual experience."

Phallobst 1
Phallobst 2
Phallobst 3
Phallobst 4
Martin Roth - SECOND NATURE  Martin Roth - SECOND NATURE 
Martin Roth
SECOND NATURE
1. Juni - 23. Juni 2012

 

Martin Roth - ein Steirer, der in New York lebt - beschäftigt sich in seiner Kunst mit scheinbar realen Dingen. Es sind Elemente aus der Natur, wie Wasser, Pflanzen, Töne, Lebewesen, die er installativ und bildlich umsetzt. Dabei geht der Künstler von einer vermittelten Naturwahrnehmung aus, die uns die Natur in ihrer artifiziellen Art erleben lässt. Nach Wildnis sich sehnend, will der Mensch mit der Natur doch etwas Nützliches erreichen. Aus der Natur soll gewonnen werden, was eine bestimmte menschliche Vorgabe erfüllt. Es geht dabei um Zurichtung der Natur im Dienste bestimmter Zwecke und Funktionen. In diesem Sinne ist bspw. jede Art von Technik, die auf die Natur angewandt wird, eine Technik der Naturbeherrschung. In Martin Roths Umgang mit Elementen und Phänomenen der Natur, wird diese als ein Stück äußerer Welt präsentiert, das die innere Artikuliertheit von Werken der Kunst hat. Der sinnliche Zusammenhang des natürlichen Objekts oder der Szene wird zu einem Sinnzusammenhang neuer Art - zu einem bildsinnliches Zeichen im Stil der Kunst. Martin Roth setzt den Galerieraum unter Wasser und lässt ihn von Fischen bewohnen, während der Galeriealltag weiterläuft, obwohl der Schreibtisch im Wasser steht - ein symbolhaftes Bild. Er lässt Gras auf Teppichen wachsen, als würde sich die Natur aus ihrer Gezähmtheit befreien und versuchen die bemühte Kultiviertheit abzulegen. Was hier durchaus kritisch anmutet und auf den sorglosen Umgang mit unserer Umwelt hinweist, erreicht zugleich auch einen höchst poetischen, manchmal nahezu sehnsüchtigen Charakter
Günther Holler-Schuster
Martin Roth
SECOND NATURE
June 1 - June 23 2012

 

Martin Roth - ein Steirer, der in New York lebt - beschäftigt sich in seiner Kunst mit scheinbar realen Dingen. Es sind Elemente aus der Natur, wie Wasser, Pflanzen, Töne, Lebewesen, die er installativ und bildlich umsetzt. Dabei geht der Künstler von einer vermittelten Naturwahrnehmung aus, die uns die Natur in ihrer artifiziellen Art erleben lässt. Nach Wildnis sich sehnend, will der Mensch mit der Natur doch etwas Nützliches erreichen. Aus der Natur soll gewonnen werden, was eine bestimmte menschliche Vorgabe erfüllt. Es geht dabei um Zurichtung der Natur im Dienste bestimmter Zwecke und Funktionen. In diesem Sinne ist bspw. jede Art von Technik, die auf die Natur angewandt wird, eine Technik der Naturbeherrschung. In Martin Roths Umgang mit Elementen und Phänomenen der Natur, wird diese als ein Stück äußerer Welt präsentiert, das die innere Artikuliertheit von Werken der Kunst hat. Der sinnliche Zusammenhang des natürlichen Objekts oder der Szene wird zu einem Sinnzusammenhang neuer Art - zu einem bildsinnliches Zeichen im Stil der Kunst. Martin Roth setzt den Galerieraum unter Wasser und lässt ihn von Fischen bewohnen, während der Galeriealltag weiterläuft, obwohl der Schreibtisch im Wasser steht - ein symbolhaftes Bild. Er lässt Gras auf Teppichen wachsen, als würde sich die Natur aus ihrer Gezähmtheit befreien und versuchen die bemühte Kultiviertheit abzulegen. Was hier durchaus kritisch anmutet und auf den sorglosen Umgang mit unserer Umwelt hinweist, erreicht zugleich auch einen höchst poetischen, manchmal nahezu sehnsüchtigen Charakter
Günther Holler-Schuster
Martin Roth 1
Martin Roth 2
Martin Roth 2
Martin Roth 2
HAPPYSULMTALTOTALZERSTÖRUNG
2012 - Herbert Brandl 
HAPPYSULMTALTOTALZERSTÖRUNG
2012 - Herbert Brandl 
HAPPYSULMTALTOTALZERSTÖRUNG 2012
Herbert Brandl in der Galerie Reinisch Contemporary
2. Mai - 19. Mai 2012

Die chinesische Malerei strebte von Beginn an nicht nur danach, einen Repräsentationsrahmen zu schaffen, sondern einen medialen Ort, an dem wahres Leben möglich ist. Kunst und Lebenskunst sind dabei gleichgestellt.

Herbert Brandl konfrontiert das Publikum mit einer ähnlichen Situation. In seinen Bildern, die nicht immer abstrakt sein müssen, werden teilweise erkennbare Strukturen sichtbar, die keiner herkömmlichen Logik entsprechen. Sie appellieren vehement an das innere Bildbewusstsein des Publikums. Gewaltige Farbformationen schieben sich da meist über die Bildfläche und lassen an dramatische Naturereignisse denken, die teilweise ins Traumhafte oder ins Psychedelische reichen. So sehr es in seinen Bildern um Landschaften oder Berge gehen mag, sind es doch Schwebezustände zwischen abstrakt und gegenständlich, die das Rätsel dieser Bilder ausmachen. Der realistisch ausformulierte Steinpilz ist dann plötzlich fremd, wirkt monströs und bedrohlich - unwirklich.

Günther Holler-Schuster
HAPPYSULMTALTOTALZERSTÖRUNG 2012
Herbert Brandl in der Galerie Reinisch Contemporary
May 2 - May 19, 2012

Chinese painting always strived to create not just a representational framework, but also a media locality where true life was possible. In this context, art is equated with the art of life (savoir vivre).

Herbert Brandl confronts the audience with a similar situation. Some of his images, which aren't always necessarily abstract, show partly recognisable structures that do not correspond to any conventional logic. They appeal vehemently to the inner visual consciousness of the audience. Powerful colour formations often push themselves across the image surface and conjure dramatic natural events, at times extending into dreamlike and psychedelic spheres. As much as his paintings might evolve around landscapes and mountains, they are also in a state of uncertainty between abstract and representational, which makes up the enigma of these paintings. The realistically formulated mushroom is suddenly made strange, appears monstrous and threatening - unreal.

Günther Holler-Schuster

Herbert Brandl
Herbert Brandl
Herbert Brandl
Herbert Brandl 1
THE IMAGE ON THE WALL  THE IMAGE ON THE WALL 
DAS BILD AN DER WAND
19. März - 20. April 2012

Es gibt den Blick auf die Kunst, der profane Bilder außerhalb des eigenen Systems ignoriert. Die Vielzahl der Bilder, sowie die unzähligen Orte an denen sie gegenwärtig vorkommen (von den Massenmedien bis zum Kunstgewerbe), rufen heute einen neuen Bilderstreit hervor. Die Definitionsfrage erscheint jetzt komplexer und drängender als zuvor. Dass ein Teppich neben seiner Funktionalität auch Informationsträger bzw. Bild ist, muss man als Faktum anerkennen. Die abstrakten Formen eines Teppichs, der noch dazu an der Wand hängt, können im Sinne eines globalisierten Kunst- und Kulturtransfers auch unter dem Aspekt der abstrakten bzw. monochromen Malerei wahrgenommen werden. Es liegt somit, heute mehr denn je, im visuellen Bewusstsein des Publikums in welchem Kontext Visualität erlebt wird.
Günther Holler-Schuster

Noch vor siebzig bis hundert Jahren haben die architektur- und schriftlosen Nomaden umwerfende Kunstobjekte geknüpft, deren Muster und Motive, aber auch Proportionen und Farbe, eingebettet in Klima, Zeitepoche, Kultur und Religion, zum Teil lesbare Piktogramme entstehen ließen. Als Kultobjekte oder Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens waren diese Teppiche niemals dekorationsorientiert, oder gar dem Diktat des Marktes unterworfen. Einige dieser Arbeiten wecken die Erinnerung an Werke der Klassischen Moderne oder der zeitgenössischen Kunst und es stellt sich die spannende Frage, wieweit diese anonymen Kunstwerke berühmten Ölgemälden nachstehen.
Helmut Reinisch
THE IMAGE ON THE WALL
March 19 - April 20 2012

There is a vision of art that ignores profane images outside of its own system. Today, innumerable images, as well as the numerous places they occur in (from mass media to applied arts), trigger a new war of images. The question of definition appears more complex and urgent than ever. That a carpet, quite apart from its functionality, can also be a carrier of information, or an image, must be acknowledged as a fact. The abstract forms of a carpet - particularly one hanging on a wall - can be seen from the perspective of abstract or monochrome painting within the meaning of a globalised transfer of arts and culture. Today, more than at any previous time, the context in which visuality is experienced is up to the visual consciousness of the audience.
Günther Holler-Schuster

Up until seventy to a hundred years ago, Nomads - a culture without architecture and the written word - created arresting objects of art. Patterns and motives, but also proportions and colours, were embedded in climate, era, culture and religion, often representing a legible pictogram. These carpets were never geared towards the market or decoration; they were articles of daily use or ritual objects. Some remind us of works of classic modernity and contemporary art, raising the question to what extend these anonymous works of art rank behind famous oil paintings.
Helmut Reinisch
Das Bild an der Wand 1
Das Bild an der Wand 1
Das Bild an der Wand 1
Stefan Osterider - FLATLAND  Stefan Osterider - FLATLAND 
Stefan Osterider - FLATLAND
27. Februar - 22. März 2012

Angesichts der Entwicklung innerhalb der technischen Medien kam die Malerei unter Druck. Entsprechend hat der Malereibegriff sich laufend erweitert und neue Bezugssysteme aufgebaut. Die Malerei musste diese entstandene Flut an Bildern absorbieren, um sie am Ende wieder sichtbar bzw. spürbar zu machen. Stefan Osterider lässt in seiner Malerei Relationen zum elektronischen Bild zu. Bei ihm ist Malerei farbige Markierung auf der Oberfläche der Leinwand. In weiten Flächen, die man auch als Räume lesen kann, verteilen sich abstrakte Elemente. Man ist versucht, sich an Edwin Abott Abotts “Flatland” von 1884 zu erinnern, wie auch an die Ästhetik früher Computerspiele. Osterider erreicht dabei eine verblüffende Balance zwischen Erinnerung an eine sichtbare Wirklichkeit und der Bildrealität.

Günther Holler-Schuster
Das Bild an der Wand 1
Das Bild an der Wand 1
Das Bild an der Wand 1
Hubert Schmalix - WINTERREISE  Hubert Schmalix - WINTER JOURNEY 
Hubert Schmalix - WINTERREISE
6. - 22. Februar 2012

Die neuen Gemälde des ständig reisenden Schmalix sind, wie auch schon in der Vergangenheit, von scheinbaren Gegensätzen bestimmt. Hell - von der Sonne gebleicht oder leicht vom Schnee bedeckt - präsentieren sich die geometrisch angelegten engen Häuserzeilen. Die Leere ist nie bedrückend bei Schmalix. Die Räume, die sich bilden, sind Malereiräume. Die Realität ist auf Distanz gehalten. Das Bildhafte, eine neue Wirklichkeit kreierend, ist hingegen nahe. Vegetatives gerinnt zum Ornament. Dichte wird statt Farbigkeit gesetzt. So nahe es liegen mag, aber das Erzählerische ist Schmalix kein Anliegen. Das Malerische, das Bildhafte, sie sind es, die Verbundenheit oder Vertrautheit und gleichzeitig Distanz erzeugen.

Günther Holler-Schuster

Hubert Schmalix - WINTER JOURNEY
February 6 to 22, 2012

The new paintings by ever-travelling Hubert Schmalix are, as in the past, determined by ostensible contradictions. Tight rows of geometrically aligned houses present themselves in bright colours - bleached from the sun or lightly covered in snow. With Schmalix, emptiness is never oppressive. The formed spaces are painterly dreams. Reality is kept at bay. The pictorial, on the other hand, is closer, creating a new substantiveness. The vegetative becomes ornamental. Density replaces colourfulness. It may seem obvious, but Schmalix is not concerned with narratives. It is the painterly, the pictorial, that engenders connectedness - or familiarity - and, at the same time, distance.

Günther Holler-Schuster

Pressebericht: Kleine Zeitung, 5. Februar 2012 Press clipping: Kleine Zeitung, 5 Feb 2012 (German)
Press clipping: Kleine Zeitung, 5 Feb 2012 (English Translation, PDF)

Das Bild an der Wand 1
Das Bild an der Wand 1
Das Bild an der Wand 1
Veranstaltungen seit 1982  Exhibitions since 1982 
2012 Das Bild an der Wand
2012 Flatland
Stefan Osterider
2012 Winterreise
Hubert Schmalix
2011 ROT
Franz West, Herbert Brandl, Erwin Wurm, Hubert Schmalix, G.R.A.M., Erwin Bohatsch, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Anton Petz, Jakob Gasteiger, Michael Kienzer, Rudi Molacek, Hermann Nitsch, Werner Reiterer, Thomas Stimm
2010 Sunday Evening
Hubert Schmalix
2010 WEBCAM
Max Boehme, Josef Beuys, Günter Brus, Clegg & Gutmann, Manfred Erjautz, Seiichi Furuya, Christian Gasser, Andreas Heller, Meinrad Hofer, Christian Jungwirth, Christian KRI Kammerhofer, Inez van Lamsweerde, Claudia Lindner, Dirk Meinzer, Rudi Molacek, Inge Morath, Karl Neubacher, Arnulf Rainer, Thomas Ruff, Claus Schöner, Maria Serebriakova, Franz West, Amelie Wulffen, Erwin Wurm
2008 Bitte nicht Füttern
Josef Sulek
2007 Malerei
Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Michael Kienzer, Hubert Schmalix
2012 The Image on the Wall
2012 Flatland
Stefan Osterider
2012 Winter Journey
Hubert Schmalix
2011 RED
Franz West, Herbert Brandl, Erwin Wurm, Hubert Schmalix, G.R.A.M., Erwin Bohatsch, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Anton Petz, Jakob Gasteiger, Michael Kienzer, Rudi Molacek, Hermann Nitsch, Werner Reiterer, Thomas Stimm
2010 Sunday Evening
Hubert Schmalix
2010 WEBCAM
Max Boehme, Josef Beuys, Günter Brus, Clegg & Gutmann, Manfred Erjautz, Seiichi Furuya, Christian Gasser, Andreas Heller, Meinrad Hofer, Christian Jungwirth, Christian KRI Kammerhofer, Inez van Lamsweerde, Claudia Lindner, Dirk Meinzer, Rudi Molacek, Inge Morath, Karl Neubacher, Arnulf Rainer, Thomas Ruff, Claus Schöner, Maria Serebriakova, Franz West, Amelie Wulffen, Erwin Wurm
2008 Please do not feed
Josef Sulek
2007 Painting
Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Michael Kienzer, Hubert Schmalix
2007 Skulpturen
Manfred Erjautz, Michael Kienzer, Hartmut Skerbisch, Thomas Stimm, Uta Weber, Erwin Wurm
2006 Sphäre
Hartmut Skerbisch
2005 Natur & Teppiche Skulpturen und Teppiche
Thomas Stimm
2004 Bitte nicht füttern
Josef Sulek
2003 Herbert Brandl
2002 Neue Arbeiten
Hubert Schmalix
2002 Trypticha
Max Boehme, Martin Kitzler, Anton Petz, Hubert Schmalix, Thomas Stimm, Otto Zitko
2002 Die Farben Weiß
Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Tobias Pils, Hartmut Skerbisch, Franz West
1993 Bilder - Teppichbilder Das Beste
Thomas Ruff
1993 Form + Farbe
Josef Sulek
1989 Schwarze Bilder und Teppich-Miniaturen
Herbert Brandl
1987 Erwin Wurm Skulpturen, Das Geheimnis des anatolischen Tülü
1982 Gebetsteppiche und Meditationssteine
Karl Prantl (Steirischer Herbst)
2007 Sculptures
Manfred Erjautz, Michael Kienzer, Hartmut Skerbisch, Thomas Stimm, Uta Weber, Erwin Wurm
2006 Sphere
Hartmut Skerbisch
2005 Nature & Carpets, Sculptures & Carpets
Thomas Stimm
2004 Please do not feed
Josef Sulek
2003 Herbert Brandl
2002 New Works
Hubert Schmalix
2002 Trypticha
Max Boehme, Martin Kitzler, Anton Petz, Hubert Schmalix, Thomas Stimm, Otto Zitko
2002 The Colours White
Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Tobias Pils, Hartmut Skerbisch, Franz West
1993 Images - Carpet Images
Thomas Ruff
1993 Form + Colour
Josef Sulek
1989 Black Carpets and Carpet-Miniatures
Herbert Brandl
1987 Erwin Wurm Sculptures, The Secret of the Anatolian Tülü
1982 Prayer Rugs und Meditation Stones
Karl Prantl (Steirischer Herbst)
Veranstaltungen seit 1982 Fort.  Exhibitions since 1982 cont. 
2013 REFLEXIONEN
Hans Kupelwieser
2012 Farbregen im Bambuswald
Hubert Schmalix
2012 CONTEMPORARY STILL LIFE
Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Seiichi Furuya, Robert van der Hilst, Christian KRI Kammerhofer, Rudi Molacek, Fritz Panzer, Anton Petz, Gerwald Rockenschaub, Hubert Schmalix, Maria Serebriakova, Margriet Smulders, Tjalf Sparnaay
2012 Die Vielfalt des Allernotwendigsten
Erwin Bohatsch
2012 COLOROPHIL
GLETSCHERWEISSBERGSEE TÜRKISNACHTBLAU
2012 PHALLOBST
Anton Petz, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Thomas Stimm
2012 SECOND NATURE
Martin Roth
2012 HAPPYSULMTALTOTAL ZERSTÖRUNG 2012
Herbert Brandl
2013 REFLECTIONS
Hans Kupelwieser
2012 Farbregen im Bambuswald
Hubert Schmalix
2012 CONTEMPORARY STILL LIFE
Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Seiichi Furuya, Robert van der Hilst, Christian KRI Kammerhofer, Rudi Molacek, Fritz Panzer, Anton Petz, Gerwald Rockenschaub, Hubert Schmalix, Maria Serebriakova, Margriet Smulders, Tjalf Sparnaay
2012 Die Vielfalt des Allernotwendigsten
Erwin Bohatsch
2012 COLOROPHIL
GLETSCHERWEISSBERGSEE- TÜRKISNACHTBLAU
2012 WINDPHALL
Anton Petz, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Thomas Stimm
2012 SECOND NATURE
Martin Roth
2012 HAPPYSULMTALTOTAL- ZERSTÖRUNG 2012
Herbert Brandl
Fabrizius2
Irina und Marina Fabrizius - FABRIZIUS2 Irina and Marina Fabrizius - FABRIZIUS2
2012 Winterreise
Hubert Schmalix
2011 ROT
Franz West, Herbert Brandl, Erwin Wurm, Hubert Schmalix, G.R.A.M., Erwin Bohatsch, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Anton Petz, Jakob Gasteiger, Michael Kienzer, Rudi Molacek, Hermann Nitsch, Werner Reiterer, Thomas Stimm
2010 Sunday Evening
Hubert Schmalix
2010 WEBCAM
Max Boehme, Josef Beuys, Günter Brus, Clegg & Gutmann, Manfred Erjautz, Seiichi Furuya, Christian Gasser, Andreas Heller, Meinrad Hofer, Christian Jungwirth, Christian KRI Kammerhofer, Inez van Lamsweerde, Claudia Lindner, Dirk Meinzer, Rudi Molacek, Inge Morath, Karl Neubacher, Arnulf Rainer, Thomas Ruff, Claus Schöner, Maria Serebriakova, Franz West, Amelie Wulffen, Erwin Wurm
2007 Malerei
Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Michael Kienzer, Hubert Schmalix
2007 Skulpturen
Manfred Erjautz, Michael Kienzer, Hartmut Skerbisch, Thomas Stimm, Uta Weber, Erwin Wurm
2012 Winter Journey
Hubert Schmalix
2011 RED
Franz West, Herbert Brandl, Erwin Wurm, Hubert Schmalix, G.R.A.M., Erwin Bohatsch, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Anton Petz, Jakob Gasteiger, Michael Kienzer, Rudi Molacek, Hermann Nitsch, Werner Reiterer, Thomas Stimm
2010 Sunday Evening
Hubert Schmalix
2010 WEBCAM
Max Boehme, Josef Beuys, Günter Brus, Clegg & Gutmann, Manfred Erjautz, Seiichi Furuya, Christian Gasser, Andreas Heller, Meinrad Hofer, Christian Jungwirth, Christian KRI Kammerhofer, Inez van Lamsweerde, Claudia Lindner, Dirk Meinzer, Rudi Molacek, Inge Morath, Karl Neubacher, Arnulf Rainer, Thomas Ruff, Claus Schöner, Maria Serebriakova, Franz West, Amelie Wulffen, Erwin Wurm
2007 Painting
Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Michael Kienzer, Hubert Schmalix
2007 Sculptures
Manfred Erjautz, Michael Kienzer, Hartmut Skerbisch, Thomas Stimm, Uta Weber, Erwin Wurm
2006 Sphäre
Hartmut Skerbisch
2005 Natur & Teppiche Skulpturen und Teppiche
Thomas Stimm
2004 Bitte nicht füttern
Josef Sulek
2003 Herbert Brandl
2002 Neue Arbeiten
Hubert Schmalix
2002 Trypticha
Max Boehme, Martin Kitzler, Anton Petz, Hubert Schmalix, Thomas Stimm, Otto Zitko
2002 Die Farben Weiß
Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Tobias Pils, Hartmut Skerbisch, Franz West
1993 Bilder - Teppichbilder Das Beste
Thomas Ruff
1993 Form + Farbe
Josef Sulek
1989 Schwarze Bilder und Teppich-Miniaturen
Herbert Brandl
1987 Erwin Wurm Skulpturen, Das Geheimnis des anatolischen Tülü
1982 Gebetsteppiche und Meditationssteine
Karl Prantl (Steirischer Herbst)
2006 Sphere
Hartmut Skerbisch
2005 Nature & Carpets, Sculptures & Carpets
Thomas Stimm
2004 Please do not feed
Josef Sulek
2003 Herbert Brandl
2002 New Works
Hubert Schmalix
2002 Trypticha
Max Boehme, Martin Kitzler, Anton Petz, Hubert Schmalix, Thomas Stimm, Otto Zitko
2002 The Colours White
Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Tobias Pils, Hartmut Skerbisch, Franz West
1993 Images - Carpet Images
Thomas Ruff
1993 Form + Colour
Josef Sulek
1989 Black Carpets and Carpet-Miniatures
Herbert Brandl
1987 Erwin Wurm Sculptures, The Secret of the Anatolian Tülü
1982 Prayer Rugs und Meditation Stones
Karl Prantl (Steirischer Herbst)
Das Bild an der Wand 2
Das Bild an der Wand 2
Das Bild an der Wand, 19. März - 20. April 2012, Hauptplatz 6, Graz The Image on the Wall, March 19 - April 20 2012, Hauptplatz 6, Graz
Das Bild an der Wand 2
Das Bild an der Wand 2
Das Bild an der Wand, 19. März - 20. April 2012, Hauptplatz 6, Graz The Image on the Wall, March 19 - April 20 2012, Hauptplatz 6, Graz
Das Bild an der Wand 2
Das Bild an der Wand 2
Das Bild an der Wand, 19. März - 20. April 2012, Hauptplatz 6, Graz The Image on the Wall, March 19 - April 20 2012, Hauptplatz 6, Graz
Das Bild an der Wand 2 Das Bild an der Wand 2
Das Bild an der Wand 2 Das Bild an der Wand 2
Das Bild an der Wand, 19. März - 20. April 2012, Hauptplatz 6, Graz The Image on the Wall, March 19 - April 20 2012, Hauptplatz 6, Graz
Das Bild an der Wand The Image on the Wall
Es gibt den Blick auf die Kunst, der profane Bilder außerhalb des eigenen Systems ignoriert. Die Vielzahl der Bilder, sowie die unzähligen Orte an denen sie gegenwärtig vorkommen (von den Massenmedien bis zum Kunstgewerbe), rufen heute einen neuen Bilderstreit hervor. Die Definitionsfrage erscheint jetzt komplexer und drängender als zuvor. Dass ein Teppich neben seiner Funktionalität auch Informationsträger bzw. Bild ist, muss man als Faktum anerkennen. Die abstrakten Formen eines Teppichs, der noch dazu an der Wand hängt, können im Sinne eines globalisierten Kunst- und Kulturtransfers auch unter dem Aspekt der abstrakten bzw. monochromen Malerei wahrgenommen werden. Es liegt somit, heute mehr denn je, im visuellen Bewusstsein des Publikums in welchem Kontext Visualität erlebt wird.

Günther Holler-Schuster



Noch vor siebzig bis hundert Jahren haben die architektur- und schriftlosen Nomaden umwerfende Kunstobjekte geknüpft, deren Muster und Motive, aber auch Proportionen und Farbe, eingebettet in Klima, Zeitepoche, Kultur und Religion, zum Teil lesbare Piktogramme entstehen ließen. Als Kultobjekte oder Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens waren diese Teppiche niemals dekorationsorientiert, oder gar dem Diktat des Marktes unterworfen. Einige dieser Arbeiten wecken die Erinnerung an Werke der Klassischen Moderne oder der zeitgenössischen Kunst und es stellt sich die spannende Frage, wieweit diese anonymen Kunstwerke berühmten Ölgemälden nachstehen.

Helmut Reinisch
There is a vision of art that ignores profane images outside of its own system. Today, innumerable images, as well as the numerous places they occur in (from mass media to applied arts), trigger a new war of images. The question of definition appears more complex and urgent than ever. That a carpet, quite apart from its functionality, can also be a carrier of information, or an image, must be acknowledged as a fact. The abstract forms of a carpet - particularly one hanging on a wall - can be seen from the perspective of abstract or monochrome painting within the meaning of a globalised transfer of arts and culture. Today, more than at any previous time, the context in which visuality is experienced is up to the visual consciousness of the audience.

Günther Holler-Schuster



Up until seventy to a hundred years ago, Nomads - a culture without architecture and the written word - created arresting objects of art. Patterns and motives, but also proportions and colours, were embedded in climate, era, culture and religion, often representing a legible pictogram. These carpets were never geared towards the market or decoration; they were articles of daily use or ritual objects. Some remind us of works of classic modernity and contemporary art, raising the question to what extend these anonymous works of art rank behind famous oil paintings.

Helmut Reinisch
Das Bild an der Wand 4
Ausstellungen 1980 - 1993 Exhibitions 1980 - 1993
1993 Form + Farbe
Josef Sulek
1993 Bilder - Teppichbilder Das Beste
Thomas Ruff
1993 Archetypen Gabbeh
1993 Afschar - Klassische Werke
1993 Tasnacht
1992 Die Sammlung Buchara
1992 Berber Stammesteppiche und Textilien aus dem Königreich Marokko
Lederfabrik Pieber, Graz
1991 Kleinigkeiten
1990 No Made Nomadenteppiche und Fragmente vom Ursprung
1990 Atlas - Berber
1989 Schwarze Bilder und Teppich-Miniaturen
Herbert Brandl
1988 Kunst aus dem Himalaya
1988 Von Uschak bis Buchara
1987 Erwin Wurm Skulpturen, Das Geheimnis des anatolischen Tülü
1987 Gabbeh Mythen
Neue Galerie Wien
1986 Antike anatolische Knüpfkunst, Yatak & Co.
Künstlerhaus Wien
1986 Gabbeh - Die Sammlung G. Bornet
Künstlerhaus Graz
1985 Kelim & Evelyne Egerer
1984 500 Jahre Knüpfkunst Teppiche ab 1480
1984 Gabbeh und Belutsch
1983 Herrscher und Nomaden
Johann Plank
1982 Gebetsteppiche und Meditationssteine
Karl Prantl (Steirischer Herbst)
1980 Geknüpfte Bilder
Kulturhaus der Stadt Graz
1993 Form + Colour
Josef Sulek
1993 Images - Carpet Images The Best
Thomas Ruff
1993 Gabbeh Archetypes
1993 Afschar - Classic Works
1993 Tasnacht
1992 The Buchara Collection
1992 Berber Tribal Rugs and Textiles from the Kingdom of Morocco
Leather Factory Pieber, Graz
1991 Kleinigkeiten
1990 No Made Nomad Rugs and Fragments of Origin
1990 Atlas - Berber
1989 Black Carpets and Carpet-Miniatures
Herbert Brandl
1988 Art from the Himalayas
1988 From Uschak to Buchara
1987 Erwin Wurm Sculptures, The Secret of the Anatolian Tülü
1987 Gabbeh Myths
Neue Galerie Wien
1986 Antique Anatolian Carpet Art, Yatak & Co.
Künstlerhaus Wien
1986 Gabbeh - The G. Bornet Collection
Künstlerhaus Graz
1985 Kelim & Evelyne Egerer
1984 500 Years of Carpet Art
1984 Gabbeh and Belutsch
1983 Rulers and Nomads
Johann Plank
1982 Prayer Rugs und Meditation Stones
Karl Prantl (Steirischer Herbst)
1980 Knotted Pictures
Kulturhaus der Stadt Graz
Ausstellungen 1994 - 2012 Exhibitions 1994 - 2012
2012 Die Bild an der Wand
2008 Die Magie des Unnormierten
2007 Geknüpfte Mythen
Die Georges D. Bornet Collection
2006 20 Jahre Gabbeh
2004 Berber, best of
2002 Berber Good buy
2001 2000 und 1e Nacht
Stadtmuseum Graz
2001 Die größte Teppichdatei der Welt
1998 Brot und Salz
1997 15 Jahre Hauptplatz
1997 Der König der Löwen
1997 Kaukasische Klassiker des 18. und 19. Jahrhunderts
1996 10 Jahre Gabbeh Teppiche aus der Sammlung Bornet
1995 Löwen aus aller Welt
Teppiche und Skulpturen
1995 Farbklangteppiche
Erwin Stache
1995 Schätze vom Dach der Welt, Besuch seiner Heiligkeit des Dalai Lama
1995 100 Jahre K&K Teppiche
1994 Traum und Wirkteppich
1994 Der antike persische Kelim
1994 Gut gehütet
2012 The Image on the Wall
2008 The Magic of the Aberrant
2007 Knotted Myths
The Georges D. Bornet Collection
2006 20 Years Gabbeh
2004 Berber, best of
2002 Berber Good buy
2001 2000 and 1 Night
Stadtmuseum Graz
2001 World Carpet Database
1998 Bread and Salt
1997 15 Years Hauptplatz
1997 The Lion King
1997 Caucasian Classics of the 18th and 19th Century
1996 10 Years Gabbeh - Carpets from the Bornet Collection
1995 Lions of the World
Carpets and Sculptures
1995 Farbklangteppiche
Erwin Stache
1995 Treasures from the Roof of the World, Visit of His Holiness the Dalai Lama
1995 100 Years K&K Carpets
1994 Traum und Wirkteppich
1994 The antique Persian Kelim
1994 Gut gehütet
Reinisch Contemporary Veranstaltungen
Galerien

Graz
Hauptplatz 6, 8010
Montag bis Freitag, 10:00 bis 18:00
Samstag, 10:00 bis 17:00

Schloss Kalsdorf
Kalsdorf 1, 8262 Ilz
Auf Voranmeldung

Kontakt

Helmut Reinisch
TEL +43 (0)316 82 1111 | FAX +43 (0)316 82 1111
contact@reinisch-contemporary.com
www.reinisch-contemporary.com
Galleries

Graz
Hauptplatz 6, 8010
Monday to Friday, 10:00 until 18:00
Saturday, 10:00 until 17:00

Kalsdorf Castle
Kalsdorf 1, 8262 Ilz
By appointment only

Contact

Helmut Reinisch
TEL +43 (0)316 82 1111 | FAX +43 (0)316 82 1111
contact@reinisch-contemporary.com
www.reinisch-contemporary.com