6. Mai - 8. Juni 2013 Irina and Marina Fabrizius - FABRIZIUS2
May 6 - June 8, 2013
Über formelle Grenzen hinweg beschäftigt sich Reinisch Contemporary mit vermeintlich disparaten Schaffensfeldern und deren Verknüpfungen. Unvermutete Resonanzen zwischen ausgewählten Werken der Malerei, Skulptur, Textilkunst und Fotografie werden mitunter zum Vorschein gebracht und erzeugen Spannung.
Durch Ausstellungen, Künstlerstipendien und interdisziplinäre Projekte ermöglicht Reinisch Contemporary immer wieder Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Künstlern, Sammlern und der Öffentlichkeit. More than 25 years ago, Helmut Reinisch began to collect, exhibit and trade contemporary Austrian and international art. Alongside works by promising new talents the collection also includes pieces by artists such as Arnulf Rainer, Hubert Schmalix, Erwin Wurm and Joseph Beuys.
Operating across genre boundaries, Reinisch Contemporary explores ostensibly disparate fields of work and the connections between them. From time to time, fields of resonance between selected pieces ranging from fine arts and sculpture to textiles and photography are brought to light.
Through exhibitions, residencies and cross-disciplinary projects at its locations in central Graz and nearby Kalsdorf Castle, Reinisch Contemporary creates links between artists, collectors, experts and the wider public.
Josef Sulek
wurde am 06.04.1958 in Turcianske Teplice, in der heutigen Slowakei, geboren.
Lebt und arbeitet in Markt Neuhodis, Burgenland
Slovak
Born 1958
Lives and works in Markt Neuhodis
Bitte nicht Füttern 2008, Eröffnung Dr. Hannes Androsch Exhibition Kalsdorf Castle:
Please do not feed 2008, Opening Dr. Hannes Androsch
Österreichischer Künstler
Geboren 1959
Lebt und arbeitet in Wien
Austrian
Born 1959
Lives and works in Vienna
Österreichischer Künstler
Geboren 1948
Lebt und arbeitet in Köln
und Burgau
Austrian
Born 1948
Lives and works in Cologne
and Burgau
Deutscher Künstler
Geboren 1966
Lebt und arbeitet in Waldhausen
German
Born 1966
Lives and works in Waldhausen
Österreichischer Künstler
1947 - Juli 2012
Austrian
1947 - July 2012

Holländische Künstlerin
Lebt und arbeitet in Nijmegen
Dutch Artist
Lives and works in Nijmegen
Österreichischer Künstler
Geboren 1977
Lebt und arbeitet in New York
Austrian
Born 1977
Lives and works in New York


Österreichischer Künstler
Geboren 1952
Lebt und arbeitet in Los Angeles
und Wien
Austrian
Born 1952
Lives and works in Los Angeles
and Vienna
Deutscher Künstler
1953 - 1997
German
1953 - 1997
Österreichischer Künstler
Geboren 1971
Lebt und arbeitet in Graz
Austrian
Born 1971
Lives and works in Graz
Österreichischer Künstler
Geboren 1929
Lebt und arbeitet in Wien, Oberösterreich,
Bayern und Teneriffa.
Austrian
Born 1929
Lives and works in Vienna, Upper Austria,
Bavaria and Tenerife.
Österreichischer Künstler
Geboren 1951
Lebt und arbeitet in Wien
Austrian
Born 1951
Lives and works in Vienna
Österreichischer Künstler
Geboren 1962
Lebt und arbeitet in München
Austrian
Born 1962
Lives and works in Munich
Österreichischer Künstler
Geboren 1962
Lebt und arbeitet in Wien
Austrian
Born 1962
Lives and works in Vienna
Österreichischer Künstler
Geboren 1968
Lebt und arbeitet in Wien
Austrian
Born 1968
Lives and works in Vienna
Österreichischer Künstler
Geboren 1954
Lebt und arbeitet in Wien
und Limburg
Austrian
Born 1954
Lives and works in Vienna
and Limburg
6. Mai - 8. Juni 2013
Eröffnung am 6. Mai 2013, 19:00 Uhr
Der Transformationsvorgang von tatsächlicher Realität ins Bild wird im malerischen Werk der Schwestern Fabrizius eindrucksvoll sichtbar. Licht in natürlicher Form als Projektionsbild am Himmel ist dabei als Ausgangspunkt entscheidend. In der Ausschnitthaftigkeit und der scheinbar materiellen Unentschiedenheit zwischen Malerei und Fotografie entsteht das Bild, das plötzlich nur mehr eine Erinnerung an den ursprünglichen Sinnzusammenhang der tatsächlichen Naturerscheinung ist. Fabrizius2 scheinen uns mitteilen zu wollen, dass unser Naturverständnis von der Vorstellung einer Bildrealität bestimmt ist und wir uns nicht zuletzt deswegen, auch die Natur als Bild zurichten. Damit wird sie erfassbar, kategorisierbar und als Lebens- und Erholungsraum erfahrbar.
Günther Holler-Schuster Irina and Marina Fabrizius - FABRIZIUS2
May 6 - June 8, 2013
Opening: May 6 2013, 19.00
This process of transformation from actual reality into painting becomes impressively visible in the work of the Fabrizius sisters. Light in its natural form as a projection in the sky serves as a point of departure here. The image, which is suddenly just a memory of the original sensory context of the actual natural phenomenon, arises from the fragmentary nature and the seemingly immaterial indecisiveness between painting and photography. Fabrizius2 appear to want to convey to us that our understanding of nature is determined by a conception of a pictorial reality on the basis of which we adjust nature into an image. Thereby it becomes a space that can be ascertained, categorised and experienced as a space of life and recreation.
Günther Holler-Schuster
25. 02. 2013 - 23. 03. 2013
Eröffnung am 25. 02. 2013, 19.00 Uhr
Spiegel und Teppiche haben neben ihrer Funktion als prunkvolle Ausstattung von Räumen, zahlreiche weitere Bedeutungen. Sie stehen selbst in engem Bezug zum Raum. Der Teppich ist letztlich eine Imagination von Raum - Gebetsraum, Lebensraum, Innenraum, Außenraum. Er stellt eine frühe Form der virtuellen Realität dar. Ebenso der Spiegel, als eines der frühesten Bilder, wie der Schatten nicht von Menschenhand gemacht, sondern bereits in der Natur vorhanden, gibt er seine Umgebung wieder und erzeugt so eine Art virtuelle Realität.
Hans Kupelwieser, dessen Werk grundsätzlich zwischen der realen Welt des Materials, der Skulptur und der illusionistischen Welt der Fotografie, des Bildes angesiedelt ist, versucht in dieser Ausstellung die antiken Teppiche und den Spiegel in der Fotografie zu verbinden. Die spiegelnden Skulpturen verzerren durch ihre unregelmäßigen Oberflächen die Umgebung und erzeugen dadurch neue verzerrte bzw. segmentierte Raumstrukturen. Man kann sagen, dass hier auf analoge Weise virtuelle Ebenen im realen Raum entstehen. Plötzlich hat man es neben der kunsthandwerklichen, der skulpturalen und der fotografischen Ebene, eminent mit Architekturfragen zu tun. Zugleich verdichten sich in Kupelwiesers Installation hier scheinbare Gegensätze wie Bild, Objekt, Kunsthandwerk und Architektur zu einer Einheit, die sich wiederum sowohl als Bild, als Skulptur aber auch als architektonisches Problem lesen ließe.
Die Installation von Hans Kupelwieser besteht aus zwei Skulpturen mit spiegelnden unregelmäßig zerknitterten Oberflächen, aus hochwertigen antiken Teppichen und aus Fotografien. Der Künstler interveniert hier, wie an anderen Orten zuvor schon, direkt in seine Umgebung und lässt diese gleichsam Teil seines künstlerischen Kalküls werden. Die Rezeption ist unterschiedlich vorstellbar. Es kommt auf den Standpunkt an - ist es Fotografie, Bildhauerei, Architektur, Installationskunst und ist das nicht auch mit der Vorstellung und der Funktion des Teppichs vereinbar. Ein höchst komplexes Gedankenspiel wird hier mit scheinbar einfachen Mitteln erzeugt - ein Labor der Wahrnehmung.
Günther Holler-Schuster Hans Kupelwieser - REFLECTIONS
February 25 - March 23 2013
Opening: Feb. 25 2013, 19.00
Mirrors and carpets have numerous significations apart from their function as magnificent room interiors. They themselves are in close relation to the room. The carpet is, in the end, an imagination of space - space for prayer and life; space within and without. It represents an early form of virtual reality. As does the mirror, one of the earliest images, which, like the shadow, was not manmade but already present in nature. It depicts its surroundings and in doing so creates a kind of virtual reality.
Hans Kupelwieser's work, as a matter of principle, resides between the real world of the material and the sculpture, and the illusionistic world of photography and the image. In this exhibition, Kupelwieser attempts to fuse antique carpets and mirrors in photography. The specular sculptures, with their uneven surfaces, distort the surroundings and create new, warped, or rather segmented, spatial structures. One could describe this as an analogue process giving rise to virtual spheres in real space. Suddenly, one is dealing not just with layers of craftwork, sculpture and photography, but also of architecture. Simultaneously, Kupelwieser's installations consolidate ostensible contradictions into a unit, which in turn could be read as image or sculpture but also as an architectural problem.
Hans Kupelwieser's installation consists of two sculptures with reflective, irregularly crinkled surfaces, of antique carpets and of photographs. Here, as in other places before, the artist intervenes directly in his surroundings, allowing them to become part of his artistic calculus. Its reception can be imagined in different ways. It depends on the viewpoint - is it photography, sculpture, architecture, installation art, and is it not also compatible with the conception and function of a carpet? A highly complex intellectual game is created with seemingly simple means here - a laboratory of perception.
Günther Holler-Schuster
- Farbregen im Bambuswald HUBERT SCHMALIX
- Farbregen im Bambuswald
19. 12. 2012 - 1. 02. 2013
Eröffnung am 19. 12. 2012, 19.30 Uhr
Neueste Bilder von Hubert Schmalix anlässlich seines Sechzigsten Geburtstages in der Galerie Reinisch Contemporary
Bevor ihr einen Bambus malt, muss er erst in eurem Innersten sprießen. Erst dann, mit dem Pinsel in der Hand und mit konzentriertem Blick, entsteht vor euren Augen die Vision. Diese Vision müsst ihr mit dem Pinsel erfassen, denn sie kann ebenso plötzlich verschwinden wie der Hase beim Anmarsch des Jägers.
Su Dongpo (1037-1101) HUBERT SCHMALIX - Farbregen im Bambuswald
December 19 - February 1 2013
Opening: Dec. 19 2012, 19.30
Neueste Bilder von Hubert Schmalix anlässlich seines Sechzigsten Geburtstages in der Galerie Reinisch Contemporary
Bevor ihr einen Bambus malt, muss er erst in eurem Innersten sprießen. Erst dann, mit dem Pinsel in der Hand und mit konzentriertem Blick, entsteht vor euren Augen die Vision. Diese Vision müsst ihr mit dem Pinsel erfassen, denn sie kann ebenso plötzlich verschwinden wie der Hase beim Anmarsch des Jägers.
Su Dongpo (1037-1101)
15. Oktober - 10. November 2012
Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Seiichi Furuya, Robert van der Hilst, Christian KRI Kammerhofer, Rudi Molacek, Fritz Panzer, Anton Petz, Gerwald Rockenschaub, Hubert Schmalix, Maria Serebriakova, Margriet Smulders, Tjalf Sparnaay
Seit jeher werden Stillleben in ihrer Huldigung des Profanen und Genüsslichen als eine Schnittstelle von Kunst und Leben gesehen. Dem Alltäglichen wird eine ästhetische Ebene zuerkannt, die nicht selten die Darstellung der Zeit und insbesondere deren Vergänglichkeit mit einschließt.
In der Kunstgeschichte häufig geschmäht ob ihrer scheinbaren Abkehr von jedem intellektuellen Anspruch, wurde diese Gattung gerade deshalb im 19. Jahrhundert begeistert von jenen Künstlern wiederentdeckt, die sich vom steifen Diktat der Akademien abgrenzen wollten. Als im 20. Jahrhundert die Möglichkeiten des Tafelbildes den künstlerischen Ansprüchen nicht mehr genügten, erweiterte die Entwicklung der Objektkunst die Rezeption des Stilllebens um den Aspekt der haptischen Erfahrbarkeit. Die aktuelle Vielfalt in der Kunst bietet ein weites Spektrum an Medien. So ist manch prächtiges Ölbild tatsächlich eine Fotografie und zarte Grafiken werden zu Objekten, sinnliche Naturdarstellungen entpuppen sich in einer adaptierten Form des Nature Morte als treffsichere Kritik an der menschlichen Destruktion und konkret technoide Kompositionen zeugen nur mehr von der Erinnerung eines Objektarrangements oder seiner Transformation.
Die gegenwärtige Auseinandersetzung auf diesem Gebiet reicht, von der Darstellung gefangenen Lebens - ganz im Sinne der Zeit und ihres Fortschreitens - über die sinnliche Adaption bekannter Werke bis hin zur Aufwertung von Abfall als Glorifizierung des Profanen, weit über die allgemein konditionierte Vorstellung des Stilllebens hinaus. Diese Ausstellung beschäftigt sich mit den Möglichkeiten zeitgenössischer Ausdrucksformen auf diesem Gebiet und zeigt anhand von Beispielen aus Österreich, Deutschland, der Niederlande, Frankreich und China auf welche Weise die Begrifflichkeit dieser Gattung für aktuelle künstlerische Fragen adaptiert wird.
Manuela Schlossinger CONTEMPORARY STILL LIFE
October 15 - November 10 2012
Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Seiichi Furuya, Robert van der Hilst, Christian KRI Kammerhofer, Rudi Molacek, Fritz Panzer, Anton Petz, Gerwald Rockenschaub, Hubert Schmalix, Maria Serebriakova, Margriet Smulders, Tjalf Sparnaay
With its obeisance to the profane and pleasurable, the still life has always been seen as an interface between art and life. The mundane is imbued with an aesthetic dimension, which often encompasses the representation of time and its transience.
Often reviled by art history due to its seeming renunciation of intellectual rigour. For that precise reason, artists who wanted to delineate themselves from the stiff dictate of the academy rediscovered the still life in the 19th century. When the scope of panel painting became inadequate for the artistic demands of the 20th century, the development of constructive art expanded the domain of the still life to include haptic experience. The current diversity in art provides a broad spectrum of media: many a glorious oil painting is actually a photograph and tender graphics become objects; sensual representations of nature turn out to be adapted forms of Nature Morte as an unerring critique of human destruction and concrete technoid compositions are nothing but remnants of a memory of an arrangement of objects and its transformation.
Contemporary debates in this field reach far beyond the commonly conditioned conception of the genre, from the representation of caged life - very much in terms of time and its passage - via the sensual adaptation of well-known works, to the revaluation of waste as a glorification of the profane. This exhibition explores the possibilities of contemporary forms of expression in this field using examples from Austria, Germany, the Netherlands, France and China to show the ways in which the concept of the still life is being adapted for current artistic enquiries.
Manuela Schlossinger
- Erwin Bohatsch Die Vielfalt des Allernotwendigsten
- Erwin Bohatsch
24. September - 13. Oktober 2012
Die Vielfalt des Allernotwendigsten
Erwin Bohatsch hat sich sicher aus dem Begriffszusammenhang "Neue Malerei", der in den 1980er Jahren für eine neue Hinwendung zur Sinnlichkeit innerhalb der Malerei und der Kunst allgemein in Österreich geprägt wurde am schnellsten entfernt. Seine Kollegen sind dem mehr oder weniger bis heute verpflichtet geblieben. Die anfängliche Erzählfreude und gegenständliche Darstellungsweise von Resten archaischer und scheinbar entlegener Mythologien hat Bohatsch bald abgelegt und ist in eine analytische Auseinandersetzung mit der abstrakten Malerei eingetreten, die ihn zu einem der radikalsten Vertreter innerhalb dieses Mediums hierzulande werden ließ.
Erwin Bohatschs neueste Arbeiten sind von einem Ringen um das Allernotwendigste innerhalb der Malerei gekennzeichnet. Die Reduktion, sowohl des Materials als auch der farblichen Vielfalt, kennzeichnen seinen Weg entlang einer Linie, die handwerkliches Anstreichen von künstlerischem Ausdruck trennt. Die minimal, meist auf nichtgrundierte Leinwand aufgebrachte Farbsubstanz (meist schwarz) erweckt den Eindruck des Nebenproduktes bzw. des Primären. Erst der kulturelle Kontext der Malerei lässt das Gesehene zum spannungsreichen Versuch werden, die Malerei soweit zurückzunehmen, dass sie zur eigenen Erinnerung wird. Die Reste von Malerei auf der Leinwand, die wie das Resultat vom Arbeiten mit Schablonen anmuten, zeugen von der Prozesshaftigkeit des Mediums, aber auch von den Bemühungen des Künstlers, dieses vom Pathos zu befreien, das es letztlich immer wieder zum eigenen Ende hinführt.
Erwin Bohatsch geht in seinen neuesten Arbeiten radikaler vor als je zuvor. Der Zusammenhang zwischen visuellen Resten und einer kulturellen Prägung, die diese in den formalen Kanon aufnimmt, ist hier besonders spürbar. Er scheint dem Publikum mitteilen zu wollen, dass es letztlich auch an ihm liegt, was als Malerei noch wahrgenommen werden kann. Dadurch, dass aber jeder formale Schritt auf der Leinwand eine exakte Überlegung und Reflexion des Künstlers als Ausgangspunkt hat, ist Bohatschs Vorgehen konzeptuell und in hohem Maße sinnlich erfassbar zugleich. Der kulinarische Aspekt der Malerei wird hier weder angestrebt noch um jeden Preis vermieden. Er kann aber vom Betrachter, je nach eigener visueller Prägung, vom sachlich-handwerklichen zum sensibel- ästhetische transformiert werden.
Günther Holler-Schuster Erwin Bohatsch - Die Vielfalt des Allernotwendigsten
September 24 - August 13 2012
Die Vielfalt des Allernotwendigsten
Erwin Bohatsch hat sich sicher aus dem Begriffszusammenhang "Neue Malerei", der in den 1980er Jahren für eine neue Hinwendung zur Sinnlichkeit innerhalb der Malerei und der Kunst allgemein in Österreich geprägt wurde am schnellsten entfernt. Seine Kollegen sind dem mehr oder weniger bis heute verpflichtet geblieben. Die anfängliche Erzählfreude und gegenständliche Darstellungsweise von Resten archaischer und scheinbar entlegener Mythologien hat Bohatsch bald abgelegt und ist in eine analytische Auseinandersetzung mit der abstrakten Malerei eingetreten, die ihn zu einem der radikalsten Vertreter innerhalb dieses Mediums hierzulande werden ließ.
Erwin Bohatschs neueste Arbeiten sind von einem Ringen um das Allernotwendigste innerhalb der Malerei gekennzeichnet. Die Reduktion, sowohl des Materials als auch der farblichen Vielfalt, kennzeichnen seinen Weg entlang einer Linie, die handwerkliches Anstreichen von künstlerischem Ausdruck trennt. Die minimal, meist auf nichtgrundierte Leinwand aufgebrachte Farbsubstanz (meist schwarz) erweckt den Eindruck des Nebenproduktes bzw. des Primären. Erst der kulturelle Kontext der Malerei lässt das Gesehene zum spannungsreichen Versuch werden, die Malerei soweit zurückzunehmen, dass sie zur eigenen Erinnerung wird. Die Reste von Malerei auf der Leinwand, die wie das Resultat vom Arbeiten mit Schablonen anmuten, zeugen von der Prozesshaftigkeit des Mediums, aber auch von den Bemühungen des Künstlers, dieses vom Pathos zu befreien, das es letztlich immer wieder zum eigenen Ende hinführt.
Erwin Bohatsch geht in seinen neuesten Arbeiten radikaler vor als je zuvor. Der Zusammenhang zwischen visuellen Resten und einer kulturellen Prägung, die diese in den formalen Kanon aufnimmt, ist hier besonders spürbar. Er scheint dem Publikum mitteilen zu wollen, dass es letztlich auch an ihm liegt, was als Malerei noch wahrgenommen werden kann. Dadurch, dass aber jeder formale Schritt auf der Leinwand eine exakte Überlegung und Reflexion des Künstlers als Ausgangspunkt hat, ist Bohatschs Vorgehen konzeptuell und in hohem Maße sinnlich erfassbar zugleich. Der kulinarische Aspekt der Malerei wird hier weder angestrebt noch um jeden Preis vermieden. Er kann aber vom Betrachter, je nach eigener visueller Prägung, vom sachlich-handwerklichen zum sensibel- ästhetische transformiert werden.
Günther Holler-Schuster
GLETSCHERWEISSBERGSEETÜRKIS-
NACHTBLAU
20. Juli - 11. August 2012
Sich in den heißen Monaten mit kühlen Farben zu umgeben ist nicht nur in Mitteleuropa üblich, um der Hitze entgegenzuwirken. Dabei spielt die Farbpsychologie eine wichtige Rolle. Blau steht für Luft und Wasser, Kühle und Ferne, schafft Raum und Perspektive - was in Europa schon die Maler der Renaissance zu nutzen wussten. Grün ist die Farbe der Mitte, Natur und Ausgeglichenheit und gilt in Wüstengebieten als heilige Farbe. Weiß ist die Summe aller Farben, steht für Licht und Reinheit und hat gemeinsam mit Grün und Blau eine erfrischende Wirkung. Türkis, die Mischung von Grün und Blau, gilt als Sinnbild von Bergseen und Gletschereis und wird als kälteste Farbe wahrgenommen. Nicht nur die europäischen Künstler, auch die Nomaden des Orients wussten die Wirkung von Farben intuitiv einzusetzen, um so während der heißen Sommermonate ihren Zelten „Abkühlung“ zu verschaffen ... COLOROPHIL
GLACIERWHITEMOUNTAINLAKETURQUOISE-
NIGHTBLUE
July 20 - August 11 2012
To surround oneself with cool colours during the hot months is a common practice to counteract the heat, not just in central Europe. Like European artists, Oriental nomads intuitively knew how to utilise colour effects in their textiles to 'cool down' their tents during the summer. Colour psychology plays a central role in this context. Blue, for example, is associated with air and water, the expanse of the summer sky and the unfathomable depths of the sea. It stands for coldness and distance, creates space and perspective - an effect, which was familiar to European Renaissance painters and which animated Post-Impressionist artists to create remarkable shades of light. Green is the colour of the centre and of equilibrium, of nature. In desert regions it is associated with fertility, affluence and life - a holy colour - since green is no matter of course in a sun-scorched landscape. White is the sum of all colours, stands for light and purity, and has a refreshing and soothing function, especially in combination with green and blue. Turquoise, the fusion of these colours, epitomises oceanic and glacial ice, and is psychologically perceived as the coolest colour. In terms of colour and design vocabularies, the hues of life mostly developed according to regional presets and climatic conditions - defining factors, which has shaped artistic practice across all periods and regions.
PHALLOBST
25. Juni - 14. Juli 2012
Vom Garten der Hesperiden mit jenen goldenen Äpfeln, die Unsterblichkeit verheißen, gehütet von betörenden Nymphen wurde schon in der Antike geträumt. Im Paradies war es ebenso die Frucht, die mit dem Versprechen allumfassender Erkenntnis lockte und die Kelten wieder glaubten an die mystisch kraftspendenden Früchte der Insel Avalon mit ihren blühenden Gärten. Von Beginn der bewussten Formgebung an waren der menschliche Körper und die haptische Erfahrung desselben Inhalt unzähliger Manifestationen der Kult- und Kunstgeschichte. Parallel dazu wurden die Ergebnisse pflanzlichen Wachstums mit Fruchtbarkeit und Versuchung in Verbindung gebracht. Die Aspekte des Überflusses, der Lust und Leidenschaft, der Opulenz in Farbe und Form vereinen - in individuellen Ausprägungen plastischer Arbeiten - Josef Sulek, Thomas Stimm, Anton Petz und Christian Kri Kammerhofer in einer Ausstellung, die sich mit Teilbereichen der menschlichen Sehnsüchte beschäftigt. Von direkt erotischer Formensprache über subtil ästhetische Anspielungen in Farbgebung und Inhalt bis hin zu beißender Ironie verbinden sich die Arbeiten der vier Künstler zu einem spannenden Konglomerat, welches den Betrachter auf ein sinnliches Erlebnis einlädt. Anton Petz, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Thomas Stimm
WINDPHALL
June 25 - July 14 2012
The human need for sensuality, passion and opulence is at the centre of Reinisch Contemporary's first exhibition focusing purely on sculpture. Ranging from sardonic to archaic, WINDPHALL (German title: PHALLOBST) presents handpicked works by Josef Sulek, Thomas Stimm, Anton Petz und Christian Kri Kammerhofer. Each of them deals with subjects of lust, temptation and longing in their own distinctive ways. Co-Curators Gerlinde Schiestl and Manuela Schlossinger about WINDPHALL: "From the beginning of conscious moulding techniques, the human body and the haptic experience of it, have been the subject of innumerable manifestations of cultic and cultural history. In parallel, the outcomes of plant growth were linked to fertility and temptation." Through colour, shape and material, the sculptures featured in WINDPHALL radiate signals of seduction, both obvious and covert. Through symbolism, humour and conceptualisation, they tempt the audience to recognise echoes of themselves. After all, the objects on show evolve around enduring questions which humankind has faced ever since the Stone Age and the answering of which has given rise to a constellation of myths and symbols: golden apples of biblical immortality; enchanting nymphs of antiquity; fortifying fruit of the Celtic island of Avalon. Schiestl and Schlossinger add: "Ranging from overtly erotic design vocabularies and subtle aesthetic allusions in colour and content to caustic irony, the works of these four artists combine to form an exciting conglomerate, which invites the observer to a sensual experience."
SECOND NATURE
1. Juni - 23. Juni 2012
Martin Roth - ein Steirer, der in New York lebt - beschäftigt sich in seiner Kunst mit scheinbar realen Dingen. Es sind Elemente aus der Natur, wie Wasser, Pflanzen, Töne, Lebewesen, die er installativ und bildlich umsetzt. Dabei geht der Künstler von einer vermittelten Naturwahrnehmung aus, die uns die Natur in ihrer artifiziellen Art erleben lässt. Nach Wildnis sich sehnend, will der Mensch mit der Natur doch etwas Nützliches erreichen. Aus der Natur soll gewonnen werden, was eine bestimmte menschliche Vorgabe erfüllt. Es geht dabei um Zurichtung der Natur im Dienste bestimmter Zwecke und Funktionen. In diesem Sinne ist bspw. jede Art von Technik, die auf die Natur angewandt wird, eine Technik der Naturbeherrschung. In Martin Roths Umgang mit Elementen und Phänomenen der Natur, wird diese als ein Stück äußerer Welt präsentiert, das die innere Artikuliertheit von Werken der Kunst hat. Der sinnliche Zusammenhang des natürlichen Objekts oder der Szene wird zu einem Sinnzusammenhang neuer Art - zu einem bildsinnliches Zeichen im Stil der Kunst. Martin Roth setzt den Galerieraum unter Wasser und lässt ihn von Fischen bewohnen, während der Galeriealltag weiterläuft, obwohl der Schreibtisch im Wasser steht - ein symbolhaftes Bild. Er lässt Gras auf Teppichen wachsen, als würde sich die Natur aus ihrer Gezähmtheit befreien und versuchen die bemühte Kultiviertheit abzulegen. Was hier durchaus kritisch anmutet und auf den sorglosen Umgang mit unserer Umwelt hinweist, erreicht zugleich auch einen höchst poetischen, manchmal nahezu sehnsüchtigen Charakter
Günther Holler-Schuster Martin Roth
SECOND NATURE
June 1 - June 23 2012
Martin Roth - ein Steirer, der in New York lebt - beschäftigt sich in seiner Kunst mit scheinbar realen Dingen. Es sind Elemente aus der Natur, wie Wasser, Pflanzen, Töne, Lebewesen, die er installativ und bildlich umsetzt. Dabei geht der Künstler von einer vermittelten Naturwahrnehmung aus, die uns die Natur in ihrer artifiziellen Art erleben lässt. Nach Wildnis sich sehnend, will der Mensch mit der Natur doch etwas Nützliches erreichen. Aus der Natur soll gewonnen werden, was eine bestimmte menschliche Vorgabe erfüllt. Es geht dabei um Zurichtung der Natur im Dienste bestimmter Zwecke und Funktionen. In diesem Sinne ist bspw. jede Art von Technik, die auf die Natur angewandt wird, eine Technik der Naturbeherrschung. In Martin Roths Umgang mit Elementen und Phänomenen der Natur, wird diese als ein Stück äußerer Welt präsentiert, das die innere Artikuliertheit von Werken der Kunst hat. Der sinnliche Zusammenhang des natürlichen Objekts oder der Szene wird zu einem Sinnzusammenhang neuer Art - zu einem bildsinnliches Zeichen im Stil der Kunst. Martin Roth setzt den Galerieraum unter Wasser und lässt ihn von Fischen bewohnen, während der Galeriealltag weiterläuft, obwohl der Schreibtisch im Wasser steht - ein symbolhaftes Bild. Er lässt Gras auf Teppichen wachsen, als würde sich die Natur aus ihrer Gezähmtheit befreien und versuchen die bemühte Kultiviertheit abzulegen. Was hier durchaus kritisch anmutet und auf den sorglosen Umgang mit unserer Umwelt hinweist, erreicht zugleich auch einen höchst poetischen, manchmal nahezu sehnsüchtigen Charakter
Günther Holler-Schuster
2012 - Herbert Brandl HAPPYSULMTALTOTALZERSTÖRUNG
2012 - Herbert Brandl
Herbert Brandl in der Galerie Reinisch Contemporary
2. Mai - 19. Mai 2012
Die chinesische Malerei strebte von Beginn an nicht nur danach, einen Repräsentationsrahmen zu schaffen, sondern einen medialen Ort, an dem wahres Leben möglich ist. Kunst und Lebenskunst sind dabei gleichgestellt.
Herbert Brandl konfrontiert das Publikum mit einer ähnlichen Situation. In seinen Bildern, die nicht immer abstrakt sein müssen, werden teilweise erkennbare Strukturen sichtbar, die keiner herkömmlichen Logik entsprechen. Sie appellieren vehement an das innere Bildbewusstsein des Publikums. Gewaltige Farbformationen schieben sich da meist über die Bildfläche und lassen an dramatische Naturereignisse denken, die teilweise ins Traumhafte oder ins Psychedelische reichen. So sehr es in seinen Bildern um Landschaften oder Berge gehen mag, sind es doch Schwebezustände zwischen abstrakt und gegenständlich, die das Rätsel dieser Bilder ausmachen. Der realistisch ausformulierte Steinpilz ist dann plötzlich fremd, wirkt monströs und bedrohlich - unwirklich.
Günther Holler-Schuster HAPPYSULMTALTOTALZERSTÖRUNG 2012
Herbert Brandl in der Galerie Reinisch Contemporary
May 2 - May 19, 2012
Chinese painting always strived to create not just a representational framework, but also a media locality where true life was possible. In this context, art is equated with the art of life (savoir vivre).
Herbert Brandl confronts the audience with a similar situation. Some of his images, which aren't always necessarily abstract, show partly recognisable structures that do not correspond to any conventional logic. They appeal vehemently to the inner visual consciousness of the audience. Powerful colour formations often push themselves across the image surface and conjure dramatic natural events, at times extending into dreamlike and psychedelic spheres. As much as his paintings might evolve around landscapes and mountains, they are also in a state of uncertainty between abstract and representational, which makes up the enigma of these paintings. The realistically formulated mushroom is suddenly made strange, appears monstrous and threatening - unreal.
Günther Holler-Schuster
19. März - 20. April 2012
Es gibt den Blick auf die Kunst, der profane Bilder außerhalb des eigenen Systems ignoriert. Die Vielzahl der Bilder, sowie die unzähligen Orte an denen sie gegenwärtig vorkommen (von den Massenmedien bis zum Kunstgewerbe), rufen heute einen neuen Bilderstreit hervor. Die Definitionsfrage erscheint jetzt komplexer und drängender als zuvor. Dass ein Teppich neben seiner Funktionalität auch Informationsträger bzw. Bild ist, muss man als Faktum anerkennen. Die abstrakten Formen eines Teppichs, der noch dazu an der Wand hängt, können im Sinne eines globalisierten Kunst- und Kulturtransfers auch unter dem Aspekt der abstrakten bzw. monochromen Malerei wahrgenommen werden. Es liegt somit, heute mehr denn je, im visuellen Bewusstsein des Publikums in welchem Kontext Visualität erlebt wird.
Günther Holler-Schuster
Noch vor siebzig bis hundert Jahren haben die architektur- und schriftlosen Nomaden umwerfende Kunstobjekte geknüpft, deren Muster und Motive, aber auch Proportionen und Farbe, eingebettet in Klima, Zeitepoche, Kultur und Religion, zum Teil lesbare Piktogramme entstehen ließen. Als Kultobjekte oder Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens waren diese Teppiche niemals dekorationsorientiert, oder gar dem Diktat des Marktes unterworfen. Einige dieser Arbeiten wecken die Erinnerung an Werke der Klassischen Moderne oder der zeitgenössischen Kunst und es stellt sich die spannende Frage, wieweit diese anonymen Kunstwerke berühmten Ölgemälden nachstehen.
Helmut Reinisch THE IMAGE ON THE WALL
March 19 - April 20 2012
There is a vision of art that ignores profane images outside of its own system. Today, innumerable images, as well as the numerous places they occur in (from mass media to applied arts), trigger a new war of images. The question of definition appears more complex and urgent than ever. That a carpet, quite apart from its functionality, can also be a carrier of information, or an image, must be acknowledged as a fact. The abstract forms of a carpet - particularly one hanging on a wall - can be seen from the perspective of abstract or monochrome painting within the meaning of a globalised transfer of arts and culture. Today, more than at any previous time, the context in which visuality is experienced is up to the visual consciousness of the audience.
Günther Holler-Schuster
Up until seventy to a hundred years ago, Nomads - a culture without architecture and the written word - created arresting objects of art. Patterns and motives, but also proportions and colours, were embedded in climate, era, culture and religion, often representing a legible pictogram. These carpets were never geared towards the market or decoration; they were articles of daily use or ritual objects. Some remind us of works of classic modernity and contemporary art, raising the question to what extend these anonymous works of art rank behind famous oil paintings.
Helmut Reinisch
27. Februar - 22. März 2012
Angesichts der Entwicklung innerhalb der technischen Medien kam die Malerei unter Druck. Entsprechend hat der Malereibegriff sich laufend erweitert und neue Bezugssysteme aufgebaut. Die Malerei musste diese entstandene Flut an Bildern absorbieren, um sie am Ende wieder sichtbar bzw. spürbar zu machen. Stefan Osterider lässt in seiner Malerei Relationen zum elektronischen Bild zu. Bei ihm ist Malerei farbige Markierung auf der Oberfläche der Leinwand. In weiten Flächen, die man auch als Räume lesen kann, verteilen sich abstrakte Elemente. Man ist versucht, sich an Edwin Abott Abotts “Flatland” von 1884 zu erinnern, wie auch an die Ästhetik früher Computerspiele. Osterider erreicht dabei eine verblüffende Balance zwischen Erinnerung an eine sichtbare Wirklichkeit und der Bildrealität.
Günther Holler-Schuster
6. - 22. Februar 2012
Die neuen Gemälde des ständig reisenden Schmalix sind, wie auch schon in der Vergangenheit, von scheinbaren Gegensätzen bestimmt. Hell - von der Sonne gebleicht oder leicht vom Schnee bedeckt - präsentieren sich die geometrisch angelegten engen Häuserzeilen. Die Leere ist nie bedrückend bei Schmalix. Die Räume, die sich bilden, sind Malereiräume. Die Realität ist auf Distanz gehalten. Das Bildhafte, eine neue Wirklichkeit kreierend, ist hingegen nahe. Vegetatives gerinnt zum Ornament. Dichte wird statt Farbigkeit gesetzt. So nahe es liegen mag, aber das Erzählerische ist Schmalix kein Anliegen. Das Malerische, das Bildhafte, sie sind es, die Verbundenheit oder Vertrautheit und gleichzeitig Distanz erzeugen.
Günther Holler-Schuster
Hubert Schmalix - WINTER JOURNEY
February 6 to 22, 2012
The new paintings by ever-travelling Hubert Schmalix are, as in the past, determined by ostensible contradictions. Tight rows of geometrically aligned houses present themselves in bright colours - bleached from the sun or lightly covered in snow. With Schmalix, emptiness is never oppressive. The formed spaces are painterly dreams. Reality is kept at bay. The pictorial, on the other hand, is closer, creating a new substantiveness. The vegetative becomes ornamental. Density replaces colourfulness. It may seem obvious, but Schmalix is not concerned with narratives. It is the painterly, the pictorial, that engenders connectedness - or familiarity - and, at the same time, distance.
Günther Holler-Schuster
Pressebericht: Kleine Zeitung, 5. Februar 2012 Press clipping: Kleine Zeitung, 5 Feb 2012 (German)
Press clipping: Kleine Zeitung, 5 Feb 2012 (English Translation, PDF)
| 2012 | Das Bild an der Wand |
| 2012 | Flatland Stefan Osterider |
| 2012 | Winterreise Hubert Schmalix |
| 2011 | ROT Franz West, Herbert Brandl, Erwin Wurm, Hubert Schmalix, G.R.A.M., Erwin Bohatsch, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Anton Petz, Jakob Gasteiger, Michael Kienzer, Rudi Molacek, Hermann Nitsch, Werner Reiterer, Thomas Stimm |
| 2010 | Sunday Evening Hubert Schmalix |
| 2010 | WEBCAM Max Boehme, Josef Beuys, Günter Brus, Clegg & Gutmann, Manfred Erjautz, Seiichi Furuya, Christian Gasser, Andreas Heller, Meinrad Hofer, Christian Jungwirth, Christian KRI Kammerhofer, Inez van Lamsweerde, Claudia Lindner, Dirk Meinzer, Rudi Molacek, Inge Morath, Karl Neubacher, Arnulf Rainer, Thomas Ruff, Claus Schöner, Maria Serebriakova, Franz West, Amelie Wulffen, Erwin Wurm |
| 2008 | Bitte nicht Füttern Josef Sulek |
| 2007 | Malerei Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Michael Kienzer, Hubert Schmalix |
| 2012 | The Image on the Wall |
| 2012 | Flatland Stefan Osterider |
| 2012 | Winter Journey Hubert Schmalix |
| 2011 | RED Franz West, Herbert Brandl, Erwin Wurm, Hubert Schmalix, G.R.A.M., Erwin Bohatsch, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Anton Petz, Jakob Gasteiger, Michael Kienzer, Rudi Molacek, Hermann Nitsch, Werner Reiterer, Thomas Stimm |
| 2010 | Sunday Evening Hubert Schmalix |
| 2010 | WEBCAM Max Boehme, Josef Beuys, Günter Brus, Clegg & Gutmann, Manfred Erjautz, Seiichi Furuya, Christian Gasser, Andreas Heller, Meinrad Hofer, Christian Jungwirth, Christian KRI Kammerhofer, Inez van Lamsweerde, Claudia Lindner, Dirk Meinzer, Rudi Molacek, Inge Morath, Karl Neubacher, Arnulf Rainer, Thomas Ruff, Claus Schöner, Maria Serebriakova, Franz West, Amelie Wulffen, Erwin Wurm |
| 2008 | Please do not feed Josef Sulek |
| 2007 | Painting Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Michael Kienzer, Hubert Schmalix |
| 2007 | Skulpturen Manfred Erjautz, Michael Kienzer, Hartmut Skerbisch, Thomas Stimm, Uta Weber, Erwin Wurm |
| 2006 | Sphäre Hartmut Skerbisch |
| 2005 | Natur & Teppiche Skulpturen und Teppiche Thomas Stimm |
| 2004 | Bitte nicht füttern Josef Sulek |
| 2003 | Herbert Brandl |
| 2002 | Neue Arbeiten Hubert Schmalix |
| 2002 | Trypticha Max Boehme, Martin Kitzler, Anton Petz, Hubert Schmalix, Thomas Stimm, Otto Zitko |
| 2002 | Die Farben Weiß Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Tobias Pils, Hartmut Skerbisch, Franz West |
| 1993 | Bilder - Teppichbilder Das Beste Thomas Ruff |
| 1993 | Form + Farbe Josef Sulek |
| 1989 | Schwarze Bilder und Teppich-Miniaturen Herbert Brandl |
| 1987 | Erwin Wurm Skulpturen, Das Geheimnis des anatolischen Tülü |
| 1982 | Gebetsteppiche und Meditationssteine Karl Prantl (Steirischer Herbst) |
| 2007 | Sculptures Manfred Erjautz, Michael Kienzer, Hartmut Skerbisch, Thomas Stimm, Uta Weber, Erwin Wurm |
| 2006 | Sphere Hartmut Skerbisch |
| 2005 | Nature & Carpets, Sculptures & Carpets Thomas Stimm |
| 2004 | Please do not feed Josef Sulek |
| 2003 | Herbert Brandl |
| 2002 | New Works Hubert Schmalix |
| 2002 | Trypticha Max Boehme, Martin Kitzler, Anton Petz, Hubert Schmalix, Thomas Stimm, Otto Zitko |
| 2002 | The Colours White Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Tobias Pils, Hartmut Skerbisch, Franz West |
| 1993 | Images - Carpet Images Thomas Ruff |
| 1993 | Form + Colour Josef Sulek |
| 1989 | Black Carpets and Carpet-Miniatures Herbert Brandl |
| 1987 | Erwin Wurm Sculptures, The Secret of the Anatolian Tülü |
| 1982 | Prayer Rugs und Meditation Stones Karl Prantl (Steirischer Herbst) |
| 2013 | REFLEXIONEN Hans Kupelwieser |
| 2012 | Farbregen im Bambuswald Hubert Schmalix |
| 2012 | CONTEMPORARY STILL LIFE Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Seiichi Furuya, Robert van der Hilst, Christian KRI Kammerhofer, Rudi Molacek, Fritz Panzer, Anton Petz, Gerwald Rockenschaub, Hubert Schmalix, Maria Serebriakova, Margriet Smulders, Tjalf Sparnaay |
| 2012 | Die Vielfalt des Allernotwendigsten Erwin Bohatsch |
| 2012 | COLOROPHIL GLETSCHERWEISSBERGSEE TÜRKISNACHTBLAU |
| 2012 | PHALLOBST Anton Petz, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Thomas Stimm |
| 2012 | SECOND NATURE Martin Roth |
| 2012 | HAPPYSULMTALTOTAL ZERSTÖRUNG 2012 Herbert Brandl |
| 2013 | REFLECTIONS Hans Kupelwieser |
| 2012 | Farbregen im Bambuswald Hubert Schmalix |
| 2012 | CONTEMPORARY STILL LIFE Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Seiichi Furuya, Robert van der Hilst, Christian KRI Kammerhofer, Rudi Molacek, Fritz Panzer, Anton Petz, Gerwald Rockenschaub, Hubert Schmalix, Maria Serebriakova, Margriet Smulders, Tjalf Sparnaay |
| 2012 | Die Vielfalt des Allernotwendigsten Erwin Bohatsch |
| 2012 | COLOROPHIL GLETSCHERWEISSBERGSEE- TÜRKISNACHTBLAU |
| 2012 | WINDPHALL Anton Petz, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Thomas Stimm |
| 2012 | SECOND NATURE Martin Roth |
| 2012 | HAPPYSULMTALTOTAL- ZERSTÖRUNG 2012 Herbert Brandl |
| 2012 | Winterreise Hubert Schmalix |
| 2011 | ROT Franz West, Herbert Brandl, Erwin Wurm, Hubert Schmalix, G.R.A.M., Erwin Bohatsch, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Anton Petz, Jakob Gasteiger, Michael Kienzer, Rudi Molacek, Hermann Nitsch, Werner Reiterer, Thomas Stimm |
| 2010 | Sunday Evening Hubert Schmalix |
| 2010 | WEBCAM Max Boehme, Josef Beuys, Günter Brus, Clegg & Gutmann, Manfred Erjautz, Seiichi Furuya, Christian Gasser, Andreas Heller, Meinrad Hofer, Christian Jungwirth, Christian KRI Kammerhofer, Inez van Lamsweerde, Claudia Lindner, Dirk Meinzer, Rudi Molacek, Inge Morath, Karl Neubacher, Arnulf Rainer, Thomas Ruff, Claus Schöner, Maria Serebriakova, Franz West, Amelie Wulffen, Erwin Wurm |
| 2007 | Malerei Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Michael Kienzer, Hubert Schmalix |
| 2007 | Skulpturen Manfred Erjautz, Michael Kienzer, Hartmut Skerbisch, Thomas Stimm, Uta Weber, Erwin Wurm |
| 2012 | Winter Journey Hubert Schmalix |
| 2011 | RED Franz West, Herbert Brandl, Erwin Wurm, Hubert Schmalix, G.R.A.M., Erwin Bohatsch, Christian KRI Kammerhofer, Josef Sulek, Anton Petz, Jakob Gasteiger, Michael Kienzer, Rudi Molacek, Hermann Nitsch, Werner Reiterer, Thomas Stimm |
| 2010 | Sunday Evening Hubert Schmalix |
| 2010 | WEBCAM Max Boehme, Josef Beuys, Günter Brus, Clegg & Gutmann, Manfred Erjautz, Seiichi Furuya, Christian Gasser, Andreas Heller, Meinrad Hofer, Christian Jungwirth, Christian KRI Kammerhofer, Inez van Lamsweerde, Claudia Lindner, Dirk Meinzer, Rudi Molacek, Inge Morath, Karl Neubacher, Arnulf Rainer, Thomas Ruff, Claus Schöner, Maria Serebriakova, Franz West, Amelie Wulffen, Erwin Wurm |
| 2007 | Painting Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Michael Kienzer, Hubert Schmalix |
| 2007 | Sculptures Manfred Erjautz, Michael Kienzer, Hartmut Skerbisch, Thomas Stimm, Uta Weber, Erwin Wurm |
| 2006 | Sphäre Hartmut Skerbisch |
| 2005 | Natur & Teppiche Skulpturen und Teppiche Thomas Stimm |
| 2004 | Bitte nicht füttern Josef Sulek |
| 2003 | Herbert Brandl |
| 2002 | Neue Arbeiten Hubert Schmalix |
| 2002 | Trypticha Max Boehme, Martin Kitzler, Anton Petz, Hubert Schmalix, Thomas Stimm, Otto Zitko |
| 2002 | Die Farben Weiß Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Tobias Pils, Hartmut Skerbisch, Franz West |
| 1993 | Bilder - Teppichbilder Das Beste Thomas Ruff |
| 1993 | Form + Farbe Josef Sulek |
| 1989 | Schwarze Bilder und Teppich-Miniaturen Herbert Brandl |
| 1987 | Erwin Wurm Skulpturen, Das Geheimnis des anatolischen Tülü |
| 1982 | Gebetsteppiche und Meditationssteine Karl Prantl (Steirischer Herbst) |
| 2006 | Sphere Hartmut Skerbisch |
| 2005 | Nature & Carpets, Sculptures & Carpets Thomas Stimm |
| 2004 | Please do not feed Josef Sulek |
| 2003 | Herbert Brandl |
| 2002 | New Works Hubert Schmalix |
| 2002 | Trypticha Max Boehme, Martin Kitzler, Anton Petz, Hubert Schmalix, Thomas Stimm, Otto Zitko |
| 2002 | The Colours White Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Tobias Pils, Hartmut Skerbisch, Franz West |
| 1993 | Images - Carpet Images Thomas Ruff |
| 1993 | Form + Colour Josef Sulek |
| 1989 | Black Carpets and Carpet-Miniatures Herbert Brandl |
| 1987 | Erwin Wurm Sculptures, The Secret of the Anatolian Tülü |
| 1982 | Prayer Rugs und Meditation Stones Karl Prantl (Steirischer Herbst) |
Günther Holler-Schuster
Noch vor siebzig bis hundert Jahren haben die architektur- und schriftlosen Nomaden umwerfende Kunstobjekte geknüpft, deren Muster und Motive, aber auch Proportionen und Farbe, eingebettet in Klima, Zeitepoche, Kultur und Religion, zum Teil lesbare Piktogramme entstehen ließen. Als Kultobjekte oder Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens waren diese Teppiche niemals dekorationsorientiert, oder gar dem Diktat des Marktes unterworfen. Einige dieser Arbeiten wecken die Erinnerung an Werke der Klassischen Moderne oder der zeitgenössischen Kunst und es stellt sich die spannende Frage, wieweit diese anonymen Kunstwerke berühmten Ölgemälden nachstehen.
Helmut Reinisch There is a vision of art that ignores profane images outside of its own system. Today, innumerable images, as well as the numerous places they occur in (from mass media to applied arts), trigger a new war of images. The question of definition appears more complex and urgent than ever. That a carpet, quite apart from its functionality, can also be a carrier of information, or an image, must be acknowledged as a fact. The abstract forms of a carpet - particularly one hanging on a wall - can be seen from the perspective of abstract or monochrome painting within the meaning of a globalised transfer of arts and culture. Today, more than at any previous time, the context in which visuality is experienced is up to the visual consciousness of the audience.
Günther Holler-Schuster
Up until seventy to a hundred years ago, Nomads - a culture without architecture and the written word - created arresting objects of art. Patterns and motives, but also proportions and colours, were embedded in climate, era, culture and religion, often representing a legible pictogram. These carpets were never geared towards the market or decoration; they were articles of daily use or ritual objects. Some remind us of works of classic modernity and contemporary art, raising the question to what extend these anonymous works of art rank behind famous oil paintings.
Helmut Reinisch
| 1993 | Form + Farbe Josef Sulek |
| 1993 | Bilder - Teppichbilder Das Beste Thomas Ruff |
| 1993 | Archetypen Gabbeh |
| 1993 | Afschar - Klassische Werke |
| 1993 | Tasnacht |
| 1992 | Die Sammlung Buchara |
| 1992 | Berber Stammesteppiche und Textilien aus dem Königreich Marokko Lederfabrik Pieber, Graz |
| 1991 | Kleinigkeiten |
| 1990 | No Made Nomadenteppiche und Fragmente vom Ursprung |
| 1990 | Atlas - Berber |
| 1989 | Schwarze Bilder und Teppich-Miniaturen Herbert Brandl |
| 1988 | Kunst aus dem Himalaya |
| 1988 | Von Uschak bis Buchara |
| 1987 | Erwin Wurm Skulpturen, Das Geheimnis des anatolischen Tülü |
| 1987 | Gabbeh Mythen Neue Galerie Wien |
| 1986 | Antike anatolische Knüpfkunst, Yatak & Co. Künstlerhaus Wien |
| 1986 | Gabbeh - Die Sammlung G. Bornet Künstlerhaus Graz |
| 1985 | Kelim & Evelyne Egerer |
| 1984 | 500 Jahre Knüpfkunst Teppiche ab 1480 |
| 1984 | Gabbeh und Belutsch |
| 1983 | Herrscher und Nomaden Johann Plank |
| 1982 | Gebetsteppiche und Meditationssteine Karl Prantl (Steirischer Herbst) |
| 1980 | Geknüpfte Bilder Kulturhaus der Stadt Graz |
| 1993 | Form + Colour Josef Sulek |
| 1993 | Images - Carpet Images The Best Thomas Ruff |
| 1993 | Gabbeh Archetypes |
| 1993 | Afschar - Classic Works |
| 1993 | Tasnacht |
| 1992 | The Buchara Collection |
| 1992 | Berber Tribal Rugs and Textiles from the Kingdom of Morocco Leather Factory Pieber, Graz |
| 1991 | Kleinigkeiten |
| 1990 | No Made Nomad Rugs and Fragments of Origin |
| 1990 | Atlas - Berber |
| 1989 | Black Carpets and Carpet-Miniatures Herbert Brandl |
| 1988 | Art from the Himalayas |
| 1988 | From Uschak to Buchara |
| 1987 | Erwin Wurm Sculptures, The Secret of the Anatolian Tülü |
| 1987 | Gabbeh Myths Neue Galerie Wien |
| 1986 | Antique Anatolian Carpet Art, Yatak & Co. Künstlerhaus Wien |
| 1986 | Gabbeh - The G. Bornet Collection Künstlerhaus Graz |
| 1985 | Kelim & Evelyne Egerer |
| 1984 | 500 Years of Carpet Art |
| 1984 | Gabbeh and Belutsch |
| 1983 | Rulers and Nomads Johann Plank |
| 1982 | Prayer Rugs und Meditation Stones Karl Prantl (Steirischer Herbst) |
| 1980 | Knotted Pictures Kulturhaus der Stadt Graz |
| 2012 | Die Bild an der Wand |
| 2008 | Die Magie des Unnormierten |
| 2007 | Geknüpfte Mythen Die Georges D. Bornet Collection |
| 2006 | 20 Jahre Gabbeh |
| 2004 | Berber, best of |
| 2002 | Berber Good buy |
| 2001 | 2000 und 1e Nacht Stadtmuseum Graz |
| 2001 | Die größte Teppichdatei der Welt |
| 1998 | Brot und Salz |
| 1997 | 15 Jahre Hauptplatz |
| 1997 | Der König der Löwen |
| 1997 | Kaukasische Klassiker des 18. und 19. Jahrhunderts |
| 1996 | 10 Jahre Gabbeh Teppiche aus der Sammlung Bornet |
| 1995 | Löwen aus aller Welt Teppiche und Skulpturen |
| 1995 | Farbklangteppiche Erwin Stache |
| 1995 | Schätze vom Dach der Welt, Besuch seiner Heiligkeit des Dalai Lama |
| 1995 | 100 Jahre K&K Teppiche |
| 1994 | Traum und Wirkteppich |
| 1994 | Der antike persische Kelim |
| 1994 | Gut gehütet |
| 2012 | The Image on the Wall |
| 2008 | The Magic of the Aberrant |
| 2007 | Knotted Myths The Georges D. Bornet Collection |
| 2006 | 20 Years Gabbeh |
| 2004 | Berber, best of |
| 2002 | Berber Good buy |
| 2001 | 2000 and 1 Night Stadtmuseum Graz |
| 2001 | World Carpet Database |
| 1998 | Bread and Salt |
| 1997 | 15 Years Hauptplatz |
| 1997 | The Lion King |
| 1997 | Caucasian Classics of the 18th and 19th Century |
| 1996 | 10 Years Gabbeh - Carpets from the Bornet Collection |
| 1995 | Lions of the World Carpets and Sculptures |
| 1995 | Farbklangteppiche Erwin Stache |
| 1995 | Treasures from the Roof of the World, Visit of His Holiness the Dalai Lama |
| 1995 | 100 Years K&K Carpets |
| 1994 | Traum und Wirkteppich |
| 1994 | The antique Persian Kelim |
| 1994 | Gut gehütet |
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